A 1: Ab Sonntag früh Gegenverkehr bei Melk

LH Pröll: Starre Mitteltrennung bringt Sicherheitsgewinn

St.Pölten (NLK) - Am kommenden Sonntag früh wird nun auf der A 1 der zweite Gegenverkehr bei Melk eingerichtet. Auf einer Länge von 10 Kilometern wird die Richtungsfahrbahn Salzburg dreispurig mit Pannenstreifen ausgebaut. Der Gegenverkehr verläuft dann in 2 mal 2 Spuren über die Richtungsfahrbahn Wien. Während in Haag die Mitteltrennung mit Stahlleitschienen erfolgt, kommt in Melk eine starre Mitteltrennung in Form von 60 cm hohen Betonleitwänden, sogenannte Delta Bloc, zum Einsatz. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der die Mitteltrennung vehement gefordert hatte, zeigt sich zufrieden. Schon nach wenigen Wochen könne man bei der Baustelle Haag einen enormen Sicherheitsgewinn feststellen.

Zwischen den Anschlussstellen Loosdorf und Pöchlarn bei km 75 und km 85 wird die "West" auf 14 Meter verbreitert. In den Überleitungsbereichen wurde Tempo 60 verordnet, im Freilandbereich gilt eine 80 km/h Beschränkung. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen wird von der Exekutive permanent überwacht. Fixe und mobile Radaranlagen kommen ebenso zum Einsatz wie mobile Tempoanzeigen. Der NÖ Straßendienst appelliert an alle Autofahrer und vor allem an die Lkw-Lenker, die Geschwindigkeitsbeschränkungen und ausreichenden Sicherheitsabstand unbedingt einzuhalten.

Um die Anrainer vor dem Autobahnlärm zu schützen, werden bei Roggendorf und im Abschnitt Melk - Winden auf einer Länge von 1,7 Kilometern hochabsorbierende Lärmschutzwände errichtet, so der Landeshauptmann.

Um die starre Mitteltrennung zu ermöglichen, wurde die Richtungsfahrbahn Wien bereits in den letzten Wochen verbreitert. Auch die Rodungsarbeiten sind bereits abgeschlossen. Während der Bauarbeiten ist auch die vorübergehende Sperre von Anschlussstellen notwendig. So wird die Aus- und Auffahrt der Anschlussstelle Melk Richtung Salzburg für zwei Monate gesperrt. Die Umleitung erfolgt dann über die Ausfahrt Loosdorf bzw. die Auffahrt über die Anschlussstelle Pöchlarn.

Die Gesamtkosten liegen bei 220 Millionen Schilling, die Bauarbeiten dauern bis November.

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