Prämierung: SchülerInnen stellen Siegerprojekte vor

Jugend begeistert sich für Humangenetik

Wien (OTS) - Am 17. Mai wurden die Sieger des 1. fächerübergreifenden Schulwettbewerbs Humangenetik prämiert. Im Rahmen einer von den Preisträgern mitgestalteten Feier im Pathologie-Hörsaal der Universität Wien übergaben Vertreter der Plattform Gentechnik & Wir und der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik den fünf Siegergruppen Schecks im Wert von insgesamt ATS 60.000.

Die Preisträger sind:

  • Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Steyr, OÖ mit dem Projekt "Genet(h)ik"
  • Musisches Gymnasium Salzburg mit dem Projekt "Wieviel Genetik verträgt der Mensch?"
  • HBLVA für Chemische Industrie, Rosensteingasse, Wien, mit dem Projekt DNA-Chips und Microarrayer
  • BRG XXI, Franklinstraße, Wien, mit dem Projekt "Grundlagen der Genetik - Ethik - Gentherapie - Gesellschaft und Humangenetik -Pränatale Diagnostik und Abtreibung - Vision - Schicksal, das aus den Genen kommt - 2150 - Science Fiction"
  • Sir Karl Popper-Schule am Wiedner Gymnasium, Wien, mit dem Projekt "Segen und Fluch der erbbiologischen Forschung gestern und heute -Chancen der Gentechnik in der Medizin anhand einiger erbbedingter Krankheiten - Philosophische und ethische Aspekte der Gentherapie"

Zielgruppe des fächerübergreifenden Schulwettbewerbs Humangenetik waren über 15-jährige SchülerInnen der AHS und BMHS, die sich im Rahmen von Projektarbeiten mit neuen Entwicklungen in der Humangenetik und deren Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft auseinandersetzen sollten. Über 600 SchülerInnen und Lehrkräfte haben sich sowohl im Unterricht als auch in ihrer Freizeit mit großem Engagement mit aktuellen humangenetischen Fragestellungen befasst. Die SchülerInnen nutzten dabei u.a. über die Wettbewerbs-Homepage (www.eduhi.at/humangenetik) die Möglichkeiten der Neuen Medien genauso wie die favorisierte Unterrichtsmethode des Projektunterrichts. Insgesamt 48 Projektarbeiten wurden eingereicht. Mit Ausnahme Kärntens sind Schulen aus allen Bundesländern vertreten.

Lehrplan optimal ergänzt

"Die vielen eingereichten Projekte, ihre Interdisziplinarität und nachhaltige Folgen, z.B. die Fortführung sozialer Projekte, zeigen das große Interesse der Jugend für neue Entwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft", meinte Prof. Andrea Barta vom Institut für medizinische Biochemie. Die Sprecherin der Plattform Gentechnik & Wir denkt daran, den Wettbewerb wieder anzubieten: "Die große Resonanz spricht dafür, dass ein derartiger Wettbewerb den Lehrplan in aktuellen Themen optimal ergänzen kann."

Die Projekte behandeln eine breite Palette an Themen, überwiegend im ethischen und gesellschaftlichen Kontext. Die SchülerInnen führten Interviews und Umfragen durch, veranstalteten Info-Tage, gestalteten Talk-Shows und entwickelten Spiele. Einige Teams starteten soziale Projekte, zwei Projektgruppen leisteten Medienarbeit. Die Ergebnisse sind in einer Reihe von WEB-Pages, Plakaten, künstlerischen Arbeiten, Videos und Spielen verpackt.

Drei der fünf Siegerteams haben Gelegenheit, ihre Projekte auf dem derzeit im Austria Center Wien laufenden Weltkongress Humangenetik (ICHG) vorzustellen. Darüber hinaus erhielten zwei weitere Gruppen je einen Anerkennungspreis. Auch eine außer Konkurrenz eingereichte Fachbereichsarbeit wurde hervorragend beurteilt und mit einem Abonnement der Fachzeitschrift Nature Genetics ausgezeichnet.

Veranstalter des Schulwettbewerbs Humangenetik: Plattform Gentechnik & Wir zusammen mit der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik, mit Unterstützung des bm:bwk

Weitere Informationen unter: www.eduhi.ac.at/humangenetik

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