Sitzung des NÖ Landtages

"2. Fortsetzung"

St.Pölten (NLK) - Abgeordneter August B r e i n i n g e r (VP) referierte zum Bericht der Landesregierung betreffend NÖ Sportgesetz - Sportbericht 2000.

Abgeordneter Mag. Martin F a s a n (GA) sagte, insgesamt stünden die 86 Millionen NÖ Landesmittel für den Sport in einem ausgewogenen Verhältnis zu den 700 Millionen Schilling Bundesmitteln. Dass aber nur weniger als 0,2 Prozent des Sportbudgets für den Behinderten- und Versehrtensport zur Verfügung stehen, stimme nachdenklich. Dieses Missverhältnis gehöre korrigiert, daher brachte er einen Resolutionsantrag gemeinsam mit Abgeordneter Weinzinger ein, dem Behinderten- und Versehrtensport sowohl in den Förderungsrichtlinien als auch in der Förderpraxis zu mehr Bedeutung zu verhelfen.

Abgeordneter Franz M a r c h a t (FP) bescheinigte der zuständigen Abteilung und dem zuständigen Regierungsmitglied in Sachen Sport in Niederösterreich ausgezeichnete Arbeit. Der Sportbericht zeige, dass für die Vereine optimale Arbeit geleistet wurde. Noch mehr als bisher sollten vielleicht auch die kleinen Vereine bei Förderungen zum Zug kommen. Erfreulich sei weiters die gute Arbeit im Bundesnachwuchszentrum in St.Pölten. Jetzt müsse man den jungen Fußballern auch die Chance geben, in der Kampfmannschaft zu spielen, und nicht wieder Legionäre einsetzen.

Abgeordneter Herbert K a u t z (SP) ist ebenfalls davon überzeugt, dass sich der Sport in Niederösterreich auf einem guten Weg befindet. Heute verfügen die meisten Gemeinden über ausgezeichnete Anlagen, die sich durchaus auch guter Auslastung erfreuen. Er regte an, bei der Kollektivunfallversicherung nicht einen Makler einzuschalten, sondern die Fälle direkt mit der Versicherung abzuwickeln. Ebenso müsste die Pharmaindustrie in Sachen Doping größere Verantwortung zeigen.

Abgeordneter Mag. Martin F a s a n (GA) hielt zu seinem Resolutionsantrag ausdrücklich fest, dass es darin vor allem um eine stärkere Gewichtung des Behinderten- und Versehrtensport gehe.

Abgeordneter Franz H i l l e r (VP) erinnerte an die verschiedenen "Highlights" im Sportjahr 2000, die zahlreiche touristische und wirtschaftliche Impulse gebracht hätten. Mit Michaela Dorfmeister (Schisport) und Iris Lienhard (Schibob) sei Niederösterreich zu zwei Weltmeistertitelehren gekommen. Mit 27 Sportlern habe Niederösterreich die größte Teilnehmerzahl aller Bundesländer bei den Olympischen Spielen verzeichnet. Trotz respektabler Ergebnisse seien die "Highlights" ausgeblieben. Auch die Landessportschule in St.Pölten, die heuer ihr 10-jähriges Jubiläum feiert, könne sich über eine gute Auslastung freuen. Ein Erfolg sei außerdem die Kollektivunfallversicherung, die bereits über 64.000 Versicherungsnehmer habe. Bei 200 Fällen habe man über 2 Millionen Schilling an die Betroffenen ausgezahlt.

Der Sportbericht wurde einstimmig angenommen. Der Resolutionsantrag der Abgeordneten Weinzinger und Fasan wurde (gegen die Stimmen von Grün und den Freiheitlichen) einstimmig angenommen.

(Fortsetzung folgt)

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