Sitzung des NÖ Landtages

"1. Fortsetzung"

St.Pölten (NLK) - Abgeordneter Werner F e u r e r (SP) berichtete zu einem Antrag betreffend Änderung des Gesetzes über die Gliederung des Landes NÖ in Gemeinden (Stadterhebung der Marktgemeinde Ebreichsdorf; ).

Abgeordnete Mag. Brigid W e i n z i n g e r (GA) meinte, die positive Entwicklung von Ebreichsdorf werde durch ein Monsterprojekt überschattet. Statt dessen solle in dieser Region eine lebendige Infrastruktur und eine kleinräumige Betriebsansiedlung Platz greifen. Bei dem in Aussicht genommenen Monsterprojekt werde mit "Augenzwinkern" bei rechtlichen Auflagen vorgegangen. Hier stehen die Zukunft der Bevölkerung und eine hohe Lebensqualität auf dem Spiel. Sie fand kritische Worte zur Gemeindepolitik, die eine nach ihrer Meinung nach falsche Richtung einschlage.

Klubobmann Ernest W i n d h o l z (FP) bezeichnete den heutigen Tag der Stadterhebung als Tag der Freude und Anerkennung. Er habe sich persönlich davon überzeugen können, dass es hier engagierte Gemeindevertreter und eine idealistisch eingestellte Bevölkerung gebe.

Zweiter Präsident des NÖ Landtages Emil S c h a b l (SP) wertete die Stadterhebung als Anerkennung für die politische und wirtschaftliche Leistung der Gemeinde. Er verteidigte das hier in Aussicht genommene Projekt und stellte fest, dass es sich um kein Monster, sondern um ein Großprojekt handle, das gut überlegt sei. Der Expansionskurs der Gemeinden rund um Wien sei nicht leicht zu verkraften gewesen, wäre aber infrastrukturell gut bewältigt worden. Ebreichsdorf müsse aber auch weiter Gerichtsstandort bleiben.

Abgeordnete Sissy R o t h (VP) nannte ein Stadterhebung ein sichtbares Zeichen der Anerkennung. An Leistungen Ebreichsdorf nannte sie neben einem Wohnbausanierungskonzept, der Errichtung eines Gemeindezentrums, einer klugen Ansiedlungspolitik mit der Schaffung von Betriebszonen auch ein reges Vereinsleben inklusive drei Dorferneuerungsvereinen. Mit einer Hauptschule, dem Don Bosco Gymnasium, dem sonderpädagogischen Zentrum und der Musikschule sei Ebreichsdorf zudem eine Schulgemeinde ersten Ranges. Angesicht eines Bevölkerungszuwachses von 25 Prozent in relativ kurzer Zeit setze Ebreichsdorf auf Qualität statt auf ungebremstes Wachstum.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen, im Anschluss gratulierte Präsident Penz den anwesenden Vertretern der nunmehrigen Stadt Ebreichsdorf.

(Fortsetzung folgt)

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