Wirtschaftsbund NÖ für Ausbildung und qualifizierte, geordnete Zuwanderung

WB-Landtagsabgeordnete Hinterholzer: Ausbildung kann Mangel an Fachkräften nicht sofort ausgleichen

St. Pölten (OTS) - Ein "Bündel an Maßnahmen zur Behebung des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften" fordert die Landtagsabgeordnete des NÖ Wirtschaftsbundes, Michaela Hinterholzer. Das Frauenpotential muss voll ausgeschöpft werden, verstärkte Maßnahmen für mehr Qualifikation und Eingliederung von Arbeitslosen gesetzt werden und ältere Arbeitnehmer müssen animiert werden, länger im Berufsleben zu bleiben. Dennoch klafft bei einem vom Wifo prognostizierten Bedarf von 165.000 zusätzlichen Arbeitskräften bis 2005 eine Lücke von 35.000 Arbeitnehmern, die nur durch den Zuzug ausländischer Arbeitskräfte abgedeckt werden kann, betont Hinterholzer. "Umschulung und längere Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern können kurzfristig die Nachfrage an Fachkräften nicht ausgleichen. Deshalb ist eine geordnete Zuwanderung von qualifizierten, ausländischen Arbeitskräften notwendig."

Den Unternehmen macht der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften egal ob im mittleren und höheren Management- oder im Facharbeiterbereich zu schaffen. Hier muss rasch Ersatz gefunden werden. Ansonsten sind die hervorragenden Daten der NÖ Wirtschaft mit 5000 Unternehmensneugründungen pro Jahr, einem Wirtschaftswachstum von 5,3 Prozent und einer Rekordbeschäftigung von 521.000 unselbständige Erwerbstätigen in Gefahr, betont die NÖ Wirtschaftsbündlerin. Ein anhaltender Arbeitskräftemangel, wird langfristig das Wachstum behindern, und die Ansiedlung von neuen Betrieben behindern.

Hinterholzer: "Welcher Betrieb siedelt sich schon in einer Region an, in der er keine Aussicht hat, entsprechend qualifizierte Facharbeiter zu bekommen. So manche Betriebsansiedlung in NÖ, wie z.B. die von BMW in Bezirk Amstetten ist letztlich am fehlenden Angebot an Facharbeitern gescheitert, so die LAbg.

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