LR Bischof: "Kunst und Bau" an sechs Landeshochbauten

Rund sieben Millionen Schilling für Projekte

Bregenz (VLK) - Mit der von Landesrat Hans-Peter Bischof
gestarteten Initiative für "Kunst und Bau" soll die Kunst im öffentlichen Raum gezielt gefördert und damit stärker
verbreitet werden. Der eigens dafür eingerichtete Experten-
Beirat hat vor wenigen Tagen empfohlen, bei sechs
Hochbauvorhaben solche Kunst und Bau-Projekte zu realisieren.
Im Laufe der nächsten Jahre sollen dafür sieben Millionen Schilling (509.000 Euro) zur Verfügung gestellt werden. ****

Die Kunst und Bau-Richtlinien sehen vor, dass ein Prozent
der Nettoerrichtungskosten bei Landeshochbauten für
Kunstprojekte eingesetzt werden soll. Der Beirat hat bei
folgenden Hochbauvorhaben die Realisierung von Kunst und Bauprojekten empfohlen: Landesberufsschule Dornbirn I, Landesberufsschulen Bregenz I und II, Straßenmeisterei
Montafon, Landeskrankenhaus Bregenz und Bundeschulzentrum
Bezau. Zur nächsten Sitzung des Beirats werden die jeweiligen Architekten eingeladen. Der Beirat wird dann die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler treffen, die für die Kunst und Bau-Projekte in Frage kommen.

Mit von anderen Bauvorhaben nicht für Kunst-Projekte verbrauchten Mitteln in Höhe von 800.000 Schilling (58.000
Euro) werden die Lichtinstallation von Michel Verjux beim Feuerwehrhaus Hohenems und das "Wasserhaus" von Fridolin
Welte in St. Arbogast gefördert. Für die Mitglieder des
Beirates ist wichtig, dass die Förderung von Kunst und Bau
nicht nach dem "Gießkannen-Prinzip" erfolgt, sondern dass die künstlerische Qualität der eingereichten Projekte bei der Entscheidung im Vordergrund steht.

Landesrat Hans-Peter Bischof zeigte sich erfreut über die Empfehlungen des Beirates, da damit "nicht nur eine
wesentliche Unterstützung des künstlerischen Schaffens in Vorarlberg möglich ist, sondern auch für viele Menschen Begegnungsmöglichkeiten mit Kunst im öffentlichen Raum
geschaffen wird". Damit ergebe sich schließlich auch die
Chance, Verständnis für die zeitgenössische Kunst zu
entwickeln, was ja eine wichtige gesellschaftspolitische
Aufgabe zu sehen ist.
(hh/gw,nvl)

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