Wirtschaftsministerium: Österreich sechstbilligste Land innerhalb der EU bei Diesel und Eurosuper 95

Senkungspotentiale bei Tankstellenshops

Wien (APA) - Auf Einladung der Energiesektion des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums hat heute, Donnerstag, um 10 Uhr eine Arbeitsgruppe Treibstoffpreise - Monitoring mit Experten der Automobilfahrklubs der Mineralölwirtschaft und der Sozialpartner stattgefunden, bei der die internationalen Entwicklungen am Erdölmarkt sowie die Auswirkungen auf die österreichischen Treibstoffpreise diskutiert wurden.

Österreich ist bei den Bruttopreise (Konsumentenpreise inkl. Steuern) im EU-Schnitt sowohl bei Diesel als auch bei Eurosuper 95 sechst billigstes Land innerhalb der EU, gehört jedoch bei den Nettopreisen zu den teureren Ländern. Ausgangspunkt der Diskussion war die unbefristete Zusage der OMV an Minister Bartenstein, die Nettopreise für Eurosuper und Diesel in Österreich nicht mehr als 40 Groschen über den EU-Durchschnitt anzuheben. Dabei wurde anerkannt, dass im Vergleich zum Jahr 2000 die durchschnittliche Differenz der Nettopreise bei Diesel von 32 Groschen auf 24 Groschen bzw. bei Eurosuper von 38 auf 30 Groschen gesunken und das gegenwärtigen hohe Preisniveau auf erhöhte Nachfrage der USA vor allem am europäischen Erdölmarkt zurückzuführen ist. Die 40 Groschen setzen sich aus 25 Groschen Standortnachteile, dass heißt, erschwerte Transportkosten auf Grund der topographischen Lage sowie 15 Groschen Beschränkungen im Tankstellenshopgeschäft zusammen. Höhere Umweltkosten und das dichte Tankstellennetz sind dabei nicht berücksichtigt.

Die Experten sehen vor allem kurzfristig Senkungspotentiale im Bereich Tankstellenshops, dass heißt, Erleichterung beim Warensortiment und den Öffnungszeiten. Dies wurde insbesondere von der Arbeiterkammer in der heutigen Sitzung gefordert. Wobei aber die Stellungnahmen der Arbeiterkammer zum Begutachtungsentwurf zur Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten negativ ausfiel.

Die erweiterte Arbeitsgruppe Treibstoffpreise-Monitoring kam überein die Entwicklungen im Bereich Ladenöffnungzeiten und Gewerbeordnung zu beobachten um über eine Senkung der 40 Groschen-Grenze weiter zu diskutieren.

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