ÖAMTC: Für Senkung des Spritpreisniveaus um 40 Groschen

Club verlangt Vorlage eines Maßnahmen- und Zeitplans

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Nach dem heutigen Expertengespräch im Wirtschaftsministerium soll es noch vor dem Sommer weitere Gespräche für konkrete Maßnahmen und einen Zeitplan für die Senkung der Preise für Benzin und Diesel geben", betont ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Mit der letzten Preiserhöhung am Montag, den 7. Mai, um 30 Groschen für Normal und Super und um 40 Groschen für Super Plus je Liter (der Dieselpreis blieb unverändert) wurden beinahe wieder die "historischen" Höchstpreise des Jahres 2000 erreicht.

Der ÖAMTC forderte aufgrund dieser Preiserhöhung - übrigens bereits die achte in diesem Jahr - die Einberufung einer Gesprächsrunde, die heute Vormittag im Wirtschaftsministerium zusammentraf.

"Es ist auf Dauer gesehen unerträglich für die österreichischen Kraftfahrer, dass zwar einerseits die internationale Marktentwicklung von den Ölfirmen als Argument gebraucht wird, andererseits aber ein nationaler 'Alpenzuschlag' für eine nachteilige Kostensituation verlangt wird, an deren Bereinigung aber offensichtlich kein Interesse besteht", argumentiert ÖAMTC-Expertin Brugger-Brandau.

Die Vereinbarung der sogenannten "40 Groschen-Grenze" - die steuerbereinigten Nettopreise in Österreich dürfen jene des EU-Durchschnitts um nicht mehr als 40 Groschen übersteigen -beinhaltete immer, so die vom ÖAMTC vertretene Meinung, ein zukünftiges Maßnahmenpaket, mit dem die Erreichung des Zieles "Österreich-Nettopreise auf EU-Durchschnittsniveau" schrittweise möglich wird.

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ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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