- 17.05.2001, 12:28:26
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FP-Schweitzer: SPÖ mißbraucht Bildungspolitik als ideologisches Schlachtfeld=
Bad Kleinkirchheim, 2001-05-17 (fpd) - "Die Ablehnung der
Verhaltensvereinbarungen durch SPÖ und Grüne ist absolut
unverständlich und resultiert aus purem Fundamentaloppositionismus.
Es ist traurig und beängstigend zugleich, daß den Oppositionsparteien
jedes Mittel recht ist, gegen die Regierung zu arbeiten. Und dies
einmal mehr auf Kosten von Eltern, Lehrern und Schülern", kritisierte
heute der freiheitliche Bildungssprecher Mag. Karl Schweitzer die
Ablehnung der von der Regierung vorgeschlagenen
Verhaltensvereinbarungen im gestrigen Unterrichtsausschuß.
Die Verhaltensvereinbarungen seien von Eltern, Lehrern und Schülern
in gleichem Maße erwünscht, was auch die jüngste Gallup-Umfrage zu
diesem Thema bestätigte.
Auch der Bundesverband der Elternvereinigungen an Höheren und
Mittleren Schulen Österreichs und der Verband der Elternvereine an
den höheren Schulen Wiens sprach sich vehement dafür aus. Mit der
Novelle des Schulunterrichtsgesetzes sei die langjährige Forderung
der Elternverbände, ein schulpartnerschaftlich besetztes Gremium zur
Lösung disziplinärer Schwierigkeiten und Konflikte einzurichten,
erfüllt worden, erklärte Schweitzer.
"Die Oppositionsparteien müssen endlich einsehen, daß diese Novelle
ein eindeutiger Fortschritt in der Bildungspolitik ist und eine
Demokratisierung und Qualitätsverbesserung für Eltern, Schüler und
Lehrer bedeutet. Es ist dies ein notwendiger Schritt in eine neue
Schulkultur, die den einzelnen Schulen mehr Autonomie zugesteht und
auch die Schüler mit mehr Mitspracherecht ausstattet", so der
freiheitliche Bildungssprecher weiter.
Die haltlose Kritik der Opposition treffe in erster Linie die Lehrer,
die allesamt laut SPÖ und Grüne ihre Schüler auf Grund der neuen
Verhaltensvereinbarungen plötzlich dazu zwingen würden, ihre Koffer
zu tragen oder ihnen angeblich andere sinnlose "Strafen"
aufoktruieren. Ein trauriger Beweis dafür, daß SPÖ und Grüne den
Lehrern offenbar keine großen pädagogischen Fähigkeiten zutrauen.
"SPÖ und Grüne betreiben auf dem Rücken von Eltern, Lehrern und
Schülern billige Oppositionspolitik um politisches Kleingeld zu
schlagen. Ein Kalkül, das sicherlich nicht in der gewünschten Form
aufgehen wird; denn dieselben Oppositionspolitiker werden ihre
Vorgangsweise vor den Betroffenen verantworten müssen", schloß
Schweitzer.
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5491
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