FP-Schweitzer: SPÖ mißbraucht Bildungspolitik als ideologisches Schlachtfeld

Bad Kleinkirchheim, 2001-05-17 (fpd) - "Die Ablehnung der Verhaltensvereinbarungen durch SPÖ und Grüne ist absolut unverständlich und resultiert aus purem Fundamentaloppositionismus. Es ist traurig und beängstigend zugleich, daß den Oppositionsparteien jedes Mittel recht ist, gegen die Regierung zu arbeiten. Und dies einmal mehr auf Kosten von Eltern, Lehrern und Schülern", kritisierte heute der freiheitliche Bildungssprecher Mag. Karl Schweitzer die Ablehnung der von der Regierung vorgeschlagenen Verhaltensvereinbarungen im gestrigen Unterrichtsausschuß.

Die Verhaltensvereinbarungen seien von Eltern, Lehrern und Schülern in gleichem Maße erwünscht, was auch die jüngste Gallup-Umfrage zu diesem Thema bestätigte.
Auch der Bundesverband der Elternvereinigungen an Höheren und Mittleren Schulen Österreichs und der Verband der Elternvereine an den höheren Schulen Wiens sprach sich vehement dafür aus. Mit der Novelle des Schulunterrichtsgesetzes sei die langjährige Forderung der Elternverbände, ein schulpartnerschaftlich besetztes Gremium zur Lösung disziplinärer Schwierigkeiten und Konflikte einzurichten, erfüllt worden, erklärte Schweitzer.

"Die Oppositionsparteien müssen endlich einsehen, daß diese Novelle ein eindeutiger Fortschritt in der Bildungspolitik ist und eine Demokratisierung und Qualitätsverbesserung für Eltern, Schüler und Lehrer bedeutet. Es ist dies ein notwendiger Schritt in eine neue Schulkultur, die den einzelnen Schulen mehr Autonomie zugesteht und auch die Schüler mit mehr Mitspracherecht ausstattet", so der freiheitliche Bildungssprecher weiter.

Die haltlose Kritik der Opposition treffe in erster Linie die Lehrer, die allesamt laut SPÖ und Grüne ihre Schüler auf Grund der neuen Verhaltensvereinbarungen plötzlich dazu zwingen würden, ihre Koffer zu tragen oder ihnen angeblich andere sinnlose "Strafen" aufoktruieren. Ein trauriger Beweis dafür, daß SPÖ und Grüne den Lehrern offenbar keine großen pädagogischen Fähigkeiten zutrauen.

"SPÖ und Grüne betreiben auf dem Rücken von Eltern, Lehrern und Schülern billige Oppositionspolitik um politisches Kleingeld zu schlagen. Ein Kalkül, das sicherlich nicht in der gewünschten Form aufgehen wird; denn dieselben Oppositionspolitiker werden ihre Vorgangsweise vor den Betroffenen verantworten müssen", schloß Schweitzer.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC