Das "rot-weiß-rote Austria A" wird reformiert - Registrierungspflicht für Anwender

Lebensmittel werden nicht mehr mit dem Herkunftszeichen gekennzeichnet

Wien (PWK366) - "Der Wirtschaftsstandort Österreich in einem zusammenwachsenden Europa gewinnt immer mehr an Bedeutung, ebenso wie das österreichische Herkunftszeichen Austria A als Markenzeichen mit Österreich-Bezug", stellt Helmar Kögl, Geschäftsführer der "Vereinigung Made in Austria" fest. Ein klar definiertes Herkunftszeichen ist in einer Zeit der Internationalisierung ein wichtiger Anhaltspunkt für den Endverbraucher und gleichzeitig eine Unterstützung für die exportorientierte Wirtschaft, die mit dem positiven Image des österreichischen Herkunftszeichens und damit Österreichs auf internationalen Märkten agieren kann.

"Die europaweit und in Österreich geführten Diskussionen um Probleme im Lebensmittelbereich waren ausschlaggebend für eine Neuorientierung des Austria-A-Herkunftszeichen. Lebensmittel werden nicht mehr mit dem Herkunftszeichen gekennzeichnet, für alle anderen Anwender des "A" wurde eine Registrierungspflicht eingeführt", so Kögl. Das A-Zeichen ist ein reines Herkunftszeichen mit einem Wertschöpfungsanteil von mindestens 50 Prozent aus Österreich. Gemeinsam mit Vertretern von Wirtschaft und Arbeitnehmerverbänden wurden die neuen Richtlinien des Herkunftszeichens mit folgenden Eckpunkten definiert. Die Kennzeichnung von Lebensmitteln ist ausgesetzt, die Verwendung des Herkunftszeichens ist künftig an eine Registrierung gebunden und jeder Anwender verpflichtet sich ausdrücklich, eine Überprüfung der Nutzungsvoraussetzungen zuzulassen.

"Für die Anwender des A-Zeichens werden zusätzlich zum 90prozentigem Bekanntheitsgrad der Marke neue Anreize geschaffen", erklärt Kögl. Die Vereinigung wird die aktive Markenwerbung verstärken, einen raschen und unbürokratischen Zugang über das Internet bereitstellen und registrierten Anwendern ab Herbst eine Firmenpräsentation mit Link zur eigenen Homepage ermöglichen. (pt)

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