Schittenhelm: VP-Initiativantrag zur Legalisierung der anonymen Geburt

Niederösterreich ist Vorreiter auf diesem Gebiet

St. Pölten (NÖI) - In der heutigen Landtagssitzung wird ein Initiativantrag der VP-NÖ zum niederösterreichischen Krankenanstaltengesetz eingebracht. Mit diesem Antrag soll die anonyme Geburt legalisiert werden. "Das Land Niederösterreich ist dank der Initiative von Landeshauptmann-Stellvertrerin Liese Prokop Vorreiter auf diesem Gebiet. Geregelt wird neben der Schaffung der juristischen Voraussetzungen auch die Übernahme der Kosten für die anonyme Geburt durch die Jugendwohlfahrt des Landes Niederösterreich. Durch diese Maßnahmen sollen Verzweiflungstaten von jungen Müttern, die in einer persönlichen Notsituation ihr Baby weglegen, verhindert werden", betont LAbg. Dorothea Schittenhelm.

Die Abgeordnete erklärt, dass es im Krankenhaus Korneuburg bereits den ersten Fall einer anonymen Geburt gegeben hat. "Aufgrund dieser Tatsache ist es nunmehr notwendig, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Ab Juli wird die anonyme Geburt auch in den Krankenhäusern Mödling, St. Pölten, Amstetten, Tulln, Zwettl, Mistelbach, Krems und Wiener Neustadt möglich sein", so Schittenhelm.

Im Rahmen der anonymen Geburt werden die Mütter auch in ihrer psychisch sehr sensiblen Situation unmittelbar nach der Geburt betreut. "Mit dieser Maßnahme unterstützen wir nicht nur junge Mütter, die ihr Kind nicht selbst betreuen können, sondern ermöglichen es auch mehr Paaren, ein Kind zu adoptieren. Mit seiner Vorreiterrolle im Bereich der anonymen Geburt setzt das Land Niederösterreich ein weiteres Zeichen der ‚Insel der Menschlichkeit‘", freut sich Schittenhelm.

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