FP-Sichrovsky: Sanktionsverfechter reagieren auf Italien mit Kleinmut und Angst

Moscovicis Kritik an Demokratie in Österreich degradiert ihn zum tragikomischen Politclown

Wien, 2001-05-17, -(fdp)- "Die Erklärungsversuche einzelner europäischer Politiker, die einst zu den schärfsten Verfechtern der Sanktionspolitik gegen Österreich zählten, zu dem Ergebnis der Wahlen in Italien, kann nur noch als Ausdruck von Kleinmut und Dummheit interpretiert werden", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. Wenn nun als Speerspitze der Sanktionspolitik der französische Europaminister Moscovici und der deutsche Außenminister Fischer ihre persönliche Interpretation des Unterschieds zwischen Italien und Österreich präsentierten, sei leicht zu erkennen, daß nur die Angst vor einer massiven Reaktion Italiens jede Form von Kritik verhindere, ist Sichrovsky überzeugt.****

Der Generalsekretär weiter:" Daß jedoch einst Fischer von einer gemeinsamen historischen Verantwortung Österreichs und Deutschlands als Grund für die Sanktionen sprach und diese zwischen Italien und Deutschland nicht entdecken kann - obwohl zwischen den beiden Ländern die faschistische und die nationalsozialistische Diktatur von Beginn an kooperierten - ist mehr als ein merkwürdiges Geschichtsverständnis". Wenn ferner Presseberichte stimmten, daß der französische Europaminister die Wahlen in Österreich im Vergleich zu Italien als nicht demokratisch beschrieb, so stelle sich langsam die Frage unter welchen Voraussetzungen eine politische Karriere in Frankreich möglich ist, so Sichrovsky.

"Es bestätigt sich immer mehr, daß der Sanktionszirkus gegen Österreich zum "Treppenwitz" der EU-Geschichte wird und daß deren Verfechter in diesem die Rolle der Politclowns übernommen haben. Leider fehlt ihnen die Größe, sich für ihre Fehler zu entschuldigen, statt dessen machen sie sich mit Erklärungsakrobatik tagtäglich lächerlich", schloß Sichrovsky.

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