ÖBB: Was auf der Strasse keinen Platz hat wird auf der Schiene transportiert

ÖBB zeigen Kompetenz in der Durchführung von Sondertransporten

Wien (OTS) - Sondertransport in der Zeit vom 17.- bis 19.5.2001

Im Zeitraum vom 17. bis 19.5.2001 wird auf der Strecke Weiz -Gleisdorf - Fehring - Friedberg - Wr. Neustadt - Gramatneusiedl -Wien ZVBF - Tulln - St. Pölten - Linz-Stahlwerke ein 254 Tonnen schwerer Transformator (Leistung 750 MVA) für die USA und VA-Tech. Elin Transformatoren GmbH mit dem ÖBB Sondergüterzug transportiert. Dieser Schwertransport stellt für die ÖBB eine besondere Herausforderung dar. Die außergewöhnliche Sendung wird eine sogenannte Lademaßüberschreitung aufweisen. Die ÖBB Fahrweg Mannschaft ist auf die Durchführung von Spezialtransporten unter Berücksichtigung von höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards spezialisiert. ****

Höchste Präzisionsarbeit durch die ÖBB

In Österreich werden jährlich etwa 100 Spezialtransporte und zusätzlich acht bis zehn weit über ihre Dimension hinausragend Ladeguttransporte auf der Schiene abgewickelt. Höchste Präzisionsarbeit und Totaleinsatz bei der Planung und Durchführung werden durch die erfahrenen ÖBB-Spezialisten durchgeführt. Durch die Präzisionsarbeit der ÖBB Mitarbeiter wird den Kunden jeder Transport von überdimemsionalen Ladegüter ohne Behinderung des übrigen Zugverkehrs pünktlich und sicher zum Zielort ermöglicht. Laufende Verkehrsmeldungen werden die aktuellen Verkehrsinformationen an andere Verkehrsteilnehmer weitergeben.

Bahnprofil wird von den ÖBB extra angepasst

Die Verladung erfolgt auf einem 32-achsigen Tragschnabelwagen der Fa. ITB (Internat. Tieflader - Bahntransport GesmbH) und wird mit einem Sondergüterzug transportiert. Die Abmessungen des Ladegutes sind mit Höhe: 4580 mm, Breite 4000 mm, Länge 12720 mm angegeben. Der Transformator ist so konstruiert, dass er nach der Verladung gleichzeitig einen Wagenbestandteil darstellt, d.h. es ist einerseits das Volumen des Ladegutes möglichst groß gestaltet und andererseits das Gewicht möglichst niedrig zu halten.

Monitorüberwachung im Tunnel um Sicherheit zu gewährleisten

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, erfolgt die Überstellung auf der Anschlussbahn der Firma Elin von Weiz nach Gleisdorf. Der Schwertransport kann mit bis zu 65 km/h gefahren werden. Die Fahrt über den Abschnitt des "Söchauer Berges" ist im gesamten ÖBB-Netz mit den kleinsten Bogenhalbmesser schwierig zu befahren. In diesen Gleisbögen wird das Ladegut laufend mittels Wagenhydraulik seitenverschoben. Diese präzisen Verschiebungen werden am Triebfahrzeug durch einen ÖBB Mitarbeiter mittels Monitorüberwachung ständig kontrolliert.

Weiterreise mit Binnenschiff

Nach dem Eintreffen in Linzer Stahlwerk wird der Transformator durch die Firma VOEST-Verschub zur Hafenanlage überstellt und in der Folgewoche in ein Binnenschiff umgeladen.

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