Stellungnahme des IAA-Präsidiums

Wien, (OTS), Das Präsidium der IAA (International Advertising Association) hat in einer Sitzung am 16.Mai 2001 über den Austritt von VÖZ-Generalsekretär Dr. Walter Schaffelhofer aus dem IAA-Vorstand diskutiert und stellt dazu einstimmig Folgendes fest:

In den vergangenen Wochen und Monaten hat die IAA in ihren Vorstands-und Präsidiumssitzungen eingehend die Vorschläge für ein neues ORF-Gesetz diskutiert und darüber hinaus zahlreiche öffentliche Stellungnahmen und Meinungsäußerungen zu diesem wichtigen medienpolitischen Thema abgegeben.

Ergebnis all dieser Diskussionen und Stellungnahmen ist eine von der IAA initiierte Resolution der werbetreibenden Wirtschaft zum Begutachtungsentwurf für ein neues ORF-Gesetz, in der folgende Forderungen an den Gesetzgeber gerichtet werden:

  • Keine Einschränkung von Product Placement
  • Keine Einschränkung von Sponsoring
  • Für eine liberalere Regelung der Unterbrecherwerbung
  • Für eine liberale Regionalwerbung
  • Geschäftsgeheimnisse wahren
  • Liberalisierung statt Verbote

Bester Beweis für die breite Unterstützung der Haltung der IAA zum Thema ORF-Gesetz ist die Tatsache, dass bis 16.Mai 2001 bereits rund 150 führende werbetreibende Unternehmen in Österreich diese Resolution mit ihrer Unterschrift unterstützt haben.

Die IAA sieht sich als Plattform für die Interessen der gesamten werbetreibenden Wirtschaft und auch der Medien, sowohl der Print- als auch der elektronischen Medien, und hat sich in diesem Sinne immer für die gemeinsamen Anliegen offensiv eingesetzt. VÖZ-Generalsekretär Schaffelhofer hat bei seinem offensichtlichen Alleingang (der nach IAA-Informationen offenbar nicht repräsentativ für den VÖZ ist) anscheinend übersehen, dass die IAA auch immer die Interessen der heimischen Printmedien engagiert vertreten hat, zuletzt bei der erfolgreichen Reduzierung der Werbesteuer und beim Kampf gegen Werbeverbote. Auch die vorliegende Resolution vertritt die Interessen der Printmedien (siehe Punkt 6 - "Keine Beschränkung der Werbemöglichkeiten für Printmedien im ORF").

Die IAA bekennt sich zur Medienvielfalt und zum dualen Fernsehsystem in Österreich und spricht sich klar für eine liberale Haltung in der Frage der Werbemöglichkeiten und Werbebestimmungen für alle Medien aus.

Das IAA-Präsidium hat Präsident Buxbaum ersucht, eine/n Nachfolger/in für das ausgetretene Vorstandsmitglied vorzuschlagen.

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