Ors0291: Mobbing - Der tägliche Terror am Arbeitsplatz

Hamburg (ots) - - Querverweis: O-Töne werden über ors versandt und sind abrufbar unter: http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=ors

Der Montag ist der Tag in der Woche, an dem viele von uns sich wünschen, sie wären ganz weit weg. Egal wo, nur bitte nicht am Arbeitsplatz. Ab Dienstag macht der Job dann meist schon wieder Spaß. Frust kommt aber auf, wenn jeder Arbeitstag ein Montag ist. Wenn die Arbeit gar zur Qual wird. Und das trifft hierzulande auf etwa 1,5 Millionen Menschen zu. Sie werden tagtäglich regelrecht tyrannisiert. Von den Kollegen geschnitten oder vom Chef ins Abseits bugsiert. Denn: Mobbing ist Alltag in vielen Unternehmen. Gigi Sams, Redakteurin für Beruf und Geld der Zeitschrift Journal für die Frau, erläutert die Anzeichen, die auf ein systematisches Mobbing hinweisen.

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Totenstille, wenn man den Raum betritt, Getuschel hinter dem Rücken. Man wird wie Luft behandelt oder auch ständig unterbrochen. Bekommt wichtige Infos nicht mehr. Man wird mit Aufgaben betraut, die man einfach nicht schaffen kann, oder hat überhaupt nichts mehr zu tun - wird also kaltgestellt.

Mobbing kann jeden treffen. Gerade wenn Unternehmen umstrukturieren oder Stellen abbauen, ist Mobbing immer öfter ein Mittel um überzählige Mitarbeiter auf effektive Art loszuwerden. Für die Betroffenen hat das oft schwerwiegende Folgen.

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Sie werden immer unsicherer, zweifeln an sich selbst, können sich nicht konzentrieren. Sie schlafen schlecht, haben zunehmend Angst zur Arbeit zu gehen und schlimmstenfalls verlieren sie die Lust am Leben. Haben also sogar Selbstmordgedanken.

So weit muss es aber nicht kommen. Und nicht jeder Zoff am Arbeitsplatz ist gleich eine echte Mobbing-Attacke. Wer sich aber gemobbt glaubt, sollte auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken, sondern...

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Unbedingt gleich bei den ersten Anzeichen reagieren. Konflikte ganz schnell ansprechen und nicht erst warten bis sie sich summiert haben. Vorher allerdings sollte man überlegen, was genau nun wirklich passiert ist. Was hat man selbst gesagt, getan? Was hat der oder die andere gemacht? Bei welcher Gelegenheit gingen die Angriffe überhaupt los? Und dann beim Gespräch selbst dann möglichst keine Beschuldigungen und keine Tränenausbrüche. Lieber fragen, was genau nun los ist. Und sehr wichtig und hilfreich ist in dieser Zeit ein intaktes und ausgefülltes Privatleben.

Mehr Informationen zum Thema Mobbing finden Sie, neben einem Extra-Heft für 24 tolle Frisur-Ideen, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Journal für die Frau.

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ors Originaltext: Journal für die Frau
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