Zierler: hohes Maß an Realitätsverlust bei Cap

Wien, 2001-05-16 (fpd) - "Der SPÖ-Machtverlust im ORF ist anscheinend an ein hohes Maß an Realitätsverlust gekoppelt. Die heutige Pressekonferenz des designierten geschäftsführenden Klubobmanns und Mediensprechers Josef Cap ist ein eindeutiger Beweis dafür", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler. ****

"Cap spricht über Dinge die entweder falsch sind oder überhaupt nicht zur Diskussion stehen. Er nennt Zahlen, spricht von 1,9 Milliarden Schilling Ertragsminderung, kann seine Behauptungen durch kein einziges Beispiel auch nur im Ansatz untermauern. Anscheinend war Cap bei der Sondersitzung des Kuratoriums lediglich körperlich anwesend, sonst würde er heute nicht mit derart hahnebüchernem in Zahlen gegossenen Unsinn hausieren gehen", kritisierte Zierler.

Cap entwickle sich mehr und mehr zur äußerst traurigen Imitation eines Don Quijote. Mit einem Unterschied, wo der eine gegen Windmühlen kämpft, hat Cap nicht einmal irgendetwas was es zu bekämpfen gelte. Die ORF-Führung selbst habe sowohl vor nach als auch vor der Kuratoriumssitzung das Regierungsvorhaben eindeutig positiv bewertet. Cap sei mit seiner "Kritik" somit allein auf weiter Flur.

"Der einzige Grund für den heutigen künstlichen Aufschrei der SPÖ besteht im Verlust des parteipolitischen Einflusses im ORF und der herannahenden Entpolitisierung. Cap verkraftet es offensichtlich nicht, daß nun auch die letzten Relikte von Parteifunk beseitigt werden", so Zierler abschließend. (Schluß)

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