ÖAMTC: Inflationsanstieg auch durch Autokosten

Seit Anfang 2001 wird Autokosten-Index nicht mehr erhoben

Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach dem heute, Mittwoch, von der Statistik Österreich veröffentlichten Verbraucherpreis-Index stieg die Inflation im April weiter auf 2,9 Prozent an. Einen erheblichen Anteil daran hat der Verkehr. Die Erhöhung der Verkehrsabgaben, wie die Kfz-Steuer und der Preis der Autobahnvignettte waren dabei hauptverantwortlich.

Bei den Kraftstoffpreisen sind die aktuellen Erhöhungen naturgemäß noch nicht enthalten. Die Hochpreissituation am Spritsektor wird zudem morgen, Donnerstag, in einem eigens einberufenen Expertengespräch behandelt.

Der ÖAMTC kritisiert, dass der Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr, also der wichtigste Maßstab für Verteuerungen rund ums Auto, seit Anfang 2001 nicht mehr erhoben wird. "Offenbar will man die Diskussion über das Kilometergeld abschaffen, indem man ihr die Basis, den sogenannten Autokostenindex, entzieht", empört sich ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Der ÖAMTC fordert aufgrund der seit Juni 2000 ständig gestiegenen Autokosten eine Erhöhung des Kilometergeldes von derzeit S 4,90 auf S 5,40.

Damit auch in Zukunft eine sachliche und faire Diskussion über die Entwicklung der Autokosten in Österreich geführt werden kann, fordert der ÖAMTC außerdem eine Fortführung des Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr durch die Statistik Österreich und die Bereitstellung der dafür erforderlichen finanziellen Mittel.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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