Maresch begrüßt Aus für Flötzersteig

Grüne üben Kritik an geplanter Kapazitätsausweitung für Müllverbrennung

Wien (Grüne) - Der neue Umweltsprecher der Wiener Grünen, Rüdiger Maresch, begrüßte heute ausdrücklich die in der PRESSE kolportierte Einigung über die Schließung der Müllverbrennungsanlage Flötzersteig. "Dieser Schritt ist überfällig! Die Schließung des Flötzersteigs ist eine alte Forderung der Grünen." Die sonstigen angeblichen Eckpunkte der Strategischen Umweltprüfung (SUP) Abfallwirtschaft beurteilen die Grünen noch vorsichtig. Maresch: "Für uns sind dazu noch viele Fragen offen. Kritisch sehen wir vor allem die geplanten zusätzlich Verbrennungskapazitäten."

Äußerst positiv sehen die Grünen die kräftige Aufstockung des Müllvermeidungsbudgets auf 60 bis 70 Millionen Schilling pro Jahr sowie die Errichtung einer Biogasanlage, die übrigens auch im Rahmen der rot-grünen Projekte vereinbart wurde. Nicht nachvollziehen können die Grünen die geplanten Kapazitäten zur Restmüllbehandlung, unabhängig davon, ob die Errichtung einer weiteren Müllverbrennungsanlage der Weisheit letzter Schluss ist.

Rüdiger Maresch: "Durch die geplante Müllverbrennungsanlage mit 450 000 Tonnen Jahreskapazität könnten in Wien dann insgesamt 740 000 Tonnen Restmüll behandelt werden. Derzeit fallen aber nur etwas über 500 000 Tonnen an." Die Grünen befürchten, dass künftig auch der Druck, Müll aus den Bundesländern in Wien zu verbrennen, ansteigen würde. "Wir fordern die Umsetzung eines Zwei-Stufen-Planes: Zuerst forcierte Müllvermeidung und dann die Entscheidung über zukünftige Behandlungsverfahren und Kapazitäten", meinte der Umweltsprecher der Wiener Grünen abschließend.

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