Salzburger Taxi-Mord: NEWS Exklusiv-Interview mit Peter Heidegger. NEWS begleitete den 28jährigen in die Freiheit.

5. Vorausmeldung zu NEWS 20/01 v. 17.5.2001

Wien (OTS) - Acht Jahre saß der Gmundner Peter Heidegger wegen dem Mord an der Salzburger Taxilenkerin Claudi Deubler in Haft. Jetzt wurde er gegen Kaution freigelassen. In NEWS spricht der 28jährige erstmals über seine Haft, den Mord und seine Zukunft.

P. Heidegger über seine Freilassung: "Ich habe gewusst, für meine Familie ist das nicht finanzierbar. Dann sind auf einmal vier mir unbekannte Menschen eingesprungen, die von meinem Fall in der Zeitung gelesen haben und denen mein Schicksal nahegegangen ist. Ich weiß gar nicht, wie ich ihnen genug danken soll. Mein Dank gilt auch den Medien. Ohne die couragierte Berichterstattung und den öffentlichen Druck wäre ich womöglich niemals freigekommen."

P. Heidegger über seine Zukunft: "Zum Glück habe ich schon einen Job gefunden. Mein alter Arbeitgeber hat mir bereits eine Stelle als Fliesenleger angeboten. Sonst wäre es noch schwieriger, im Leben da draußen wieder Fuß zu fassen. Es ist so vieles anders geworden: Ich habe keine Freunde mehr, nur meine Familie, für mich das Allerwichtigste auf der Welt.."

P. Heidegger über Ermittlungsfehler der Polizei: "Mir wurden acht Jahre meines Lebens gestohlen. Jahre, die mir niemand zurückgeben kann. Sogar das Oberlandesgericht Linz hat die ganze Ermittlungsweise der Kriminalabteilung erklärungsbedürftig genannt. Die haben halt einen Täter gebraucht und mich schnell gefunden. Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass die ganze Sache bald vorbei ist, dass das Verfahren gegen mich eingestellt wird und ich mir endlich eine Zukunft aufbauen kann."

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