- NEWS-Gallup-Umfrage zu den Themen Schule und Erziehung:

59% unterstützen Gehrer-Vorschlag.
- 58% sind der Meinung, Österreichs Eltern erziehen ihre Kinder

zu wenig streng. Und 55% glauben, Kinder sind zu verwöhnt.
- 29% der Österreicher sogar für "g'sunde Watschn" als äußerste

Erziehungsmaßnahme.
Utl.: 4. Vorausmeldung zu NEWS 20/01 v. 15.5.2001 =

Wien (OTS) - Gemeinsam mit dem Gallup-Institut veranstaltet das Nachrichtenmagazin NEWS eine Umfrage zu den aktuellen Themen Schule und Erziehung in Österreich. Überraschendes Ergebnis: Die Österreicher sind der Meinung, dass die Kinder in unserem Land nicht mit ausreichender Strenge erzogen werden. 59 Prozent unterstützen beispielsweise den Vorstoß von Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer nach einem strengeren Regelkatalog in unseren Schulen. 58% der Befragten sind der Meinung, Österreichs Eltern erziehen zu wenig streng. Und 55% die Kinder in unserem Land werden zu verwöhnt. Dieses Verwöhnt-sein äußere sich nach Meinung der Österreicher beispielsweise in "zu frühem Handy-Besitz" (79%), dem "Alter nicht entsprechendem Spielzeug" (64%), "zu hohem Taschengeld" (58%) oder "zu modischer Bekleidung" (54%).

Als Erziehungsmaßnahme im familiären Bereich halten die Österreich für gerechtfertigt: eine strikte Beschrenkung des täglichen Fernsehkonsums (73%); ein Ausgehverbot (54%) oder Taschengeldentzug (38%). Ein knappes Drittel (29%) befürworten sogar die "g'sunde Watschn" als äußerste Maßnahme.

Befragt zu einem möglichen Regelkatalog an unseren Schulen, befürworten die Österreicher: eine adäquate Strafe für mehrmaliges Zuspätkommen (75%), Strafaufgaben (73%), nachsitzen (59%) bzw. Schulverweis nach mehrmaligen schweren Verstößen (53%). Nur 10% sind für das auch in österreichischen Schulen aus der Mode gekommene "in der Ecke stehen". 18 % der Österreicher sind für die Einführung von Schuluniformen auch in den öffentlichen Schulen, um die Kinder vom Modedruck zu befreien und soziale Unterschiede auszugleichen.

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