JG: Schüssel hält eineinhalb-stündige Rede als Erklärung für langes Schweigen

Wien (SK) "Endlich wird klar, warum Kanzler Schüssel so lange schwieg," so Jörg Leichtfried, geschäftsführender Bundesvorsitzender der Jungen Generation, "denn immerhin musste er sich auf seine 'fulminante eineinhalb-stündige Rede' anständig vorbereiten". Entgangen sein dürfte dem Kanzler, während er sich auf seine Rede vorbereitete, dass sich in Österreich unter seiner "Regierung" allerhand anderes, welches er bei seinem Monolog wohlweislich nicht erwähnte, ereignete. ****

"So erwähnte der Kanzler nichts davon, dass es gerade für die jungen Menschen von heute in Zukunft enorme Verschlechterungen geben wird. Nicht nur der Zugang zu Aus- und Weiterbildung wird durch Studiengebühren und Schließung von Lehrlingsausbildungsstätten schwerer, auch die medizinische Versorgung wird unter seiner Regierung immer mehr eine Frage des eigenen Einkommens. Und von den Menschen, die sich in Zukunft weder Bildung noch medizinische Versorgung werden leisten können, spricht Schüssel überhaupt nicht", so Leichtfried weiter.

In Anbetracht solch geballter Ignoranz des Kanzlers gegenüber den wirklichen Sorgen der Österreicherinnen und Österreicher bleibe nur, immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass es Alternativen zum FPÖVP-Regierungsprogramm gebe. Dass es umsetzbare Modelle, wie jenes der Jungen Generation, zur Umverteilung des Lebenseinkommens gebe, welches nicht nur jungen Menschen einen weitgehend schuldenfreien Einstieg ins eigene, unabhängige Leben ermögliche, sondern auch die älteren Menschen entlaste, so Leichtfried abschließend. (Schluss) se/mp

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