Scheele setzte Forderung nach mehr Arbeitnehmerschutz bei Elektroschrott-Richtlinien durch

Wien (SK) "Mit der Durchsetzung meiner Forderung nach mehr Schutz für die Arbeitnehmer in Behandlungsunternehmen konnten die Richtlinien zu den Elektroaltgeräten und zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in E-Geräten wesentlich arbeitnehmerfreundlicher gestaltet werden", erklärte die SPÖ-Abgeordnete Karin Scheele Dienstag nach der Abstimmung der beiden Richtlinien im Europäischen Parlament gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Die Arbeitnehmer in Behandlungsunternehmen kommen in gewaltigem Ausmaß mit den Schadstoffen in den E-Geräten in Berührung. Das diese Gruppe politischer Unterstützung bedarf, ist sonnenklar", so Scheele. ****

Das Europäische Parlament forderte, schon ab 2006 - entgegen dem Kommissionsvorschlag, der von 2008 ausgegangen war - gefährliche Substanzen wie Blei, Quecksilber oder Chrom zu verbieten.

"Angenommen wurde auch mein Anliegen, dass genügend Informationen über den Abfallstrom, über den technischen Standard beim Recycling, über die Entsorgungspreise und die Kosten der Sammlung und Verwertung gesammelt werden müssen. So gelingt es uns besser, die Umsetzung der Richtlinie in den Mitgliedstaaten zu kontrollieren", betonte Scheele.

Hauptpfeiler der beiden Richtlinien ist die "Produzentenverantwortlichkeit", so die SPÖ-Abgeordnete. Die finanzielle Verantwortlichkeit der Hersteller bedeute für diese einen starken Anreiz für mehr Öko-Design.

"Der Grundsatz der kostenlosen Rückgabe für den Verbraucher soll dazu dienen, dass es eine möglichst hohe Rücklaufquote gibt", so Scheele. "In diesem Sinn hat das Europäische Parlament auch das Ziel der jährlichen Sammelquote von vier auf sechs Kilo erhöht", schloss Scheele. (Schluss) wf/mp

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