Lichtenberger: Ostregion nicht zu Europas Transitkreuz machen

Offensive für Öffentlichen Verkehr statt B301 & Co

Wien (OTS) "Autobahnen und öffentlichen Verkehr parallel ausbauen zu wollen, ist ökonomischer Unsinn und zum Scheitern verurteilt. Weder sind dafür die nötigen Milliarden vorhanden, noch darf auf Kosten der Allgemeinheit der Transitverkehr durch Autobahnbau weiter erleichtert werden. Das ist das falsche verkehrspolitische Signal im Hinblick auf die EU-Osterweiterung", erteilt die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger, den "Asphaltphantasien in der Ostregion" anläßlich des heutigen Verkehrsgipfels der Landeshauptmänner Nießl, Pröll und Häupl eine Absage.

Die Grünen fordern stattdessen eine klare Schwerpunktsetzung. "Die Mobilitätsprobleme in der Ostregion müssen durch eine Offensive bei den öffentlichen Verkehrsmitteln gelöst werden. Milliardengräber wie B301, Spange Kittsee oder Nordautobahn, die den Transit in die Ostregion ziehen und die Regionalwirtschaft ruinieren, sind keine Lösung. Die Grünen begrüßen daher die Anfechtung der B301-Trassenverordnung beim VfGH durch das Bürgerforum 'Stop Transit B301'", so Lichtenberger.

Die Abgeordnete ist verwundert, daß SPÖ- und ÖVP-Politiker sich mit ihren Plänen für den "Transitknoten Wien" der Verkehrspolitik der 60er-Jahre a la Forstinger und FPÖ anschließen wollen. "Das paßt schlecht zu Landeshauptleuten, die behaupten, ihr Ohr näher am Bürger zu haben als die Ministerin. Die Landeschefs müssen sich darauf konzentrieren, die Mobilität der BürgerInnen wirklich zu sichern. Das ist nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich", so Lichtenberger.

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