ARBÖ: Verkehrschaos auf Südosttangente unterstreicht Forderung nach B 301

Wien (ARBÖ) - Der heutige, über 25 Kilometer lange Stau auf der Südosttangente, der durch einen defekten Lkw-Zug ausgelöst wurde, verdeutlicht einmal mehr, wie dringend die B 301 benötigt wird, so der ARBÖ.

Für ein modernes Verkehrswegenetz mit Autobahnen und Schnellstrassen sind die Lücken aus Gründen der Verkehrssicherheit zu schließen. Mangelnde Verkehrssicherheit und Staubildungen, wie wir es seit Jahren und nahezu täglich im Großraum von Wien auf der A 23, Südosttangente und der A2, Südautobahn erleben, verursachen Unfallgefahren und zugleich enorme volkswirtschaftliche Kosten in zweistelligen Milliardenbeträgen pro Jahr, so der ARBÖ.

Wien braucht daher dringend die Umfahrung B301, denn ohne ein modernes, funktionsfähiges Verkehrssystem ist wirtschaftlicher und sozialer Wohlstand nicht möglich. Nach Meinung des ARBÖ verdeutlicht die Zunahme des Kfz-Bestandes auch, dass die zunehmend verlangte Mobilität der Menschen offensichtlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln alleine nicht ausreichend zu bewältigen ist.

Sichere Straßen sind im heutigen modernen Leben unverzichtbar. Der ARBÖ betonte abschließend: "Mittel, die von den Autofahrern durch Zahlungen von Abgaben geleistet werden, sollten auch für die Erhaltung und den Ausbau des Straßenverkehrsnetzes, sowie im Interesse der Verkehrssicherheit, Verwendung finden und nicht zur Quersubventionierung des unternehmerischen Schwerverkehrs dienen. Der Lkw muss umgehend mehr zur Finanzierung des Infrastruktur beitragen."

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