SPÖ-Bauer: Medizinische Versorgung und ArbeitnehmerInnenschutz liegen ÖsterreicherInnen am Herzen

Wien (SK) Eine aktuelle Untersuchung der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) zu "Nulldefizit und Gesundheitsvorsorge" präsentierte heute, Mittwoch, SPÖ-Abgeordneter Hannes Bauer im Rahmen einer Pressekonferenz des ITK (Institut für Trendanalysen und Krisenforschung). Neben dem Nulldefizit wurden auch Aspekte des Gesundheitsbewusstseins der Österreicherinnen und Österreicher beleuchtet. ****

Eine sehr ausgewogene Haltung zeigen die Österreicherinnen und Österreicher zur Wichtigkeit des Nulldefizits: 39 Prozent der Befragten bezeichnen es als wichtiges, 38 Prozent als unwichtiges Ziel. Als mögliche Kriterien für das Nichterreichen des Nulldefizits werden von rund 50 Prozent der Befragten neben wirtschaftlichen Gründen auch neue Ausgaben wie z.B. das geplante Kindergeld genannt.

Ein zweiter wichtiger Bereich der Umfrage befasste sich mit dem Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung: Ein sehr hoher Stellenwert wird der medizinischen Versorgung im Krankheitsfall zugewiesen; rund 84 Prozent der Befragten erachten diesen Bereich als außerordentlich wichtig. Deutlich geringer ist die Beurteilung der Wichtigkeit gesunder Ernährung mit 63 Prozent, gesunder Lebensweise (56 Prozent) und körperlicher Fitness (40 Prozent). "Interessant ist, dass immerhin mehr als die Hälfte der Befragten mehr Initiativen und Aufklärung zu den Bereichen gesunde Lebensweise als erforderlich erachtet; hier wird die Bundesregierung sich noch gewaltig anstrengen müssen, um dem Informationsbedürfnis der ÖsterreicherInnen Rechung zu tragen", merkte Bauer an.

'Möglichst alles beim Alten' bleiben soll bei der Finanzierung der medizinischen Versorgung: Nur rund ein Viertel der Befragten wäre bereit, für die Gesundheitsversorgung tiefer in die Tasche zu greifen: "Dies kann als klares Votum der Bevölkerung gegen eine Verteuerung der Medizin in jeder Form - von erhöhten Selbstbehalten bis zu Ambulanzgebühren - gewertet werden", führte Bauer aus.

Abschließend wurde das Thema ArbeitnehmerInnenschutz untersucht: Ein Großteil der befragten ArbeitnehmerInnen erachtet rechtliche Bestimmungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit als sehr wichtig. Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz wird überwiegend positiv bewertet; negative Auswirkungen werden nur von einem sehr geringen Prozentsatz der Befragten angegeben. Die für die Unternehmer durch den ArbeitnehmerInnenschutz entstehenden Kosten werden von einem Großteil der Befragten als angemessen eingeschätzt.

Immerhin mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass eine Gefahrenevaluierung im Betrieb existiert. Sicherheitsfachkräfte, ArbeitsmedizinerInnen sowie ErsthelferInnen sind im Großteil der Betriebe zu finden; "hinsichtlich Projekten zur Gesundheitsförderung und Einsatz von Arbeitspsychologen besteht noch Handlungsbedarf, um den ArbeitnehmerInnenschutz zu einer noch treffsichereren Präventionsmaßnahme zu entwickeln", erklärte Bauer abschließend. (Schluss) wf/mp

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