Zivildienst: Kollross: Strassers "Würgenovelle" zeigt keine Wirkung - Rückstau nicht geringer - mehr Schikanen

Wien (SK) Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross, stellte anlässlich der veröffentlichten Zivildiener-Zuweisungszahlen des Innenministeriums fest, dass die "Würgenovelle" des Innenministers keine Wirkung zeige, außer Schikanen für Jugendliche. ****

Die gestern veröffentlichten Zahlen, so Kollross am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, mögen zwar auf dem Papier gut klingen, können aber erstens nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter jeder Zahl ein menschliches Schicksal steht, und zweitens der Rückstau in keinster Weise abgebaut wird.

"Alleine im Jahr 2000, in dem sich der Innenminister anschickte, den Zivildienst zweimal zu verschlechtern und Jugendliche vor den Kopf zu stoßen, hat es um 2.533 Zivildienstanträge mehr als Zuweisungen gegeben. Hier von einer positiven Entwicklung zu sprechen oder Selbsthuldigung seitens des Innenministeriums zu betreiben, grenzt an Perversion", so Kollross wörtlich.

Kollross bekräftigt daher die Forderung der Sozialistischen Jugend, den Zivildienst auf sechs Monate zu verkürzen, damit innerhalb der nächsten beiden Jahre doppelt so viele Jugendliche ihren Zivildienst ableisten können, der Rückstau dabei wirklich abgebaut wird, und Jugendliche ihre Zukunft wieder planen können und nicht auf ein Schreiben "innerhalb der nächsten fünf Jahre" aus dem Innenministerium warten müssen. (Schluss) wf/mp

Rückfragehinweis: Andreas Kollross, Sozialistische Jugend Österreich, Tel. 01/523 41 23, 0664 / 142 60 66.

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