Martin: Eine Frage der politischen Hygiene - ein Medienunternehmer kann nicht Premier sein

Wien (SK) "Es handelt sich um eine Frage der politischen Hygiene, wenn es darum geht, dass ein Medienunternehmer nicht Premierminister eines Landes sein kann", erklärte der parteilose Abgeordnete im Europäischen Parlament Hans-Peter Martin Dienstag bei einem Pressegespräch im Europäischen Parlament in Strassburg. In den USA sei eine solche Verquickung von Funktionen undenkbar - "schließlich geht es hier um absolute Grundfragen der Demokratie", stellte Martin klar. ****

Die Auseinandersetzung zwischen den USA und der EU sei das "große Match" derzeit. Martin: "Es geht hier um alles - um Macht, Interessen und Werte." Der "dritte Spieler", China, wärme gerade auf, konstatierte Martin.

Österreich nehme diesen Wettbewerb "überhaupt nicht wahr" und "pennt" - und "überlässt dieses Spiel den halbrechten Reserveverteidigern", so der EU-Abgeordnete.

Nizza sei der "Lackmus-Test" in dieser Frage. Er, Martin, habe daher "bei 49 Punkten 75 Änderungsanträge" eingebracht, schloss Martin. (Schluss) se/mm

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