Rossmann bei OECD in Paris

Multilateraler Handel, nachhaltiges Wirtschaften, Wachstum und New Economy

Wien (BMWA/OTS) - Am 15./16. Mai 2001 findet in Paris wiederum der jährlich tagende OECD-Ministerrat, das höchste Gremium der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Developement) statt. Österreich wird von Staatssekretärin Marès Rossmann - in Vertretung von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein - und von Staatssekretär Dr. Alfred Finz vertreten. ****

Die Themenschwerpunkte sind die Weiterentwicklung des multilateralen Handelssystems, die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft sowie wirtschaftliches Wachstum und "New Economy". Erstmals findet parallel zum eigentlichen OECD-Ministerrat auch eine Tagung der Umweltminister, an der Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer teilnehmen wird, statt.

In einem Working Lunch werden "Neue Entwicklungslinien für das multilaterale Handelssystem: Welche Art von Verhandlungen?", die insbesondere im Hinblick auf die nächste WTO-Ministerkonferenz in Doha/Katar wichtig sind, diskutiert werden. Rossmann wird dabei Österreichs großes Interesse an der Weiterentwicklung der WTO zum zentralen Ordnungsrahmen für den internationalen Handel betonen. Nach österreichischer Ansicht muss eine erfolgversprechende neue WTO-Runde breit und umfassend angelegt werden. Nur so könne gewährleistet werden, dass sich möglichst viele Interessen in einer neuen Welthandelsrunde vertreten fühlen. Die in Katar von den Ministern zu verabschiedende Deklaration solle kurz und bündig gefasst sein, die Verhandlungsergebnisse sollten nicht präjudiziert werden. Österreich schwebe eine Art "Checklist" von Themen vor, die behandelt werden sollten.

"In der neuen WTO-Runde müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, um den wirtschaftlichen Aufholprozess der Entwicklungsländer zu fördern", so Rossmann. Sie wies dabei auf die Tatsache hin, dass 3/4 der WTO-Mitglieder der nicht industrialisierten Welt angehören. In diesem Zusammenhang sehe sie als positives Beispiel insbesondere die sogenannte EBA (everthing but arms)-Initiative der Europäischen Union, die Entwicklungsländern Zollfreiheit für alle Importe in die EU mit Ausnahme von Waffen gewährleistet.

Staatssekretärin Rossmann wird aus Anlass des OECD-Ministerrates am 15.5. am Empfang in der US-Residenz in Paris teilnehmen und hier mit US-Energieminister Spencer Abraham zusammentreffen.

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