PRINZ UNTERSTÜTZT FISCHLER-VORSCHLAG DER PAUSCHALPRÄMIE

"Plan fördert österreichischen Weg der nachhaltigen Landwirtschaft"

Wien, 15. Mai 2001 (ÖVP-PK) Viel Positives kann ÖVP-Abgeordneter Nikolaus Prinz einem Vorschlag von Agrarkommissar Franz Fischler abgewinnen. Fischler schlägt vor, jedem europäischen Landwirt eine Pauschalprämie von jährlich 5.000 Mark, also ca. 35.000 Schilling zu zahlen, wenn dieser im Gegenzug keine Flächen- oder Viehprämien beantragt. ****

"Dieser Vorstoß ist beim ersten Hinschauen sehr vernünftig." spricht sich Prinz für die Idee des obersten europäischen Bauernvertreters aus. Gleichzeitig postuliert er aber auch, dass nun die EU-Ebene gefordert ist, denn nur wenn die EU vernünftige Vorgaben für die Bereitstellung der Ausgleichszahlungen macht, wird sich der Vorschlag auch nationalstaatlich durchsetzen. "Bisher war die Abwicklung nicht deshalb so kompliziert, weil es Österreichs Plan war, sondern weil es zur Einhaltung der EU Vorschriften notwendig war."

"Der Plan fördert den österreichischen Weg der nachhaltigen Landwirtschaft. Besonders die Kleinbetriebe, die im Nebenerwerb vor allem extensiv einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Landschaftspflege leisten und wo das Ausfüllen der vielen Anträge in den letzten Jahren ein immer umfangreicheres Ausmaß angenommen hat, haben durchaus Vorteile", bestätigt Prinz.

Der Vorschlag würde sowohl für die Bauern als auch für AMA Verwaltungsvereinfachungen bringen, meint Prinz und fordert abschließend, dass man eine gut geplante Entbürokratisierung rasch angehen sollte, damit auch für Kleinerzeuger die Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft erhalten bleiben.
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