GPA StudentInnen rufen zu ÖH-Wahl auf

Kritik an Ausschluss ausländischer Studierender

Wien (GPA/ÖGB). Die StudentInnenvertreter in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-StudentInnen) rufen alle StudentInnen auf, von ihrem demokratischen Wahlrecht bei den ÖH-Wahlen Gebrauch zu machen. Gleichzeitig üben die GPA-StudentInnen Kritik am Ausschluss ausländischer Studierender vom passiven Wahlrecht zur ÖH.++++

"Die ÖH ist eine in Europa einzigartige Institution zur Vertretung von Studierendeninteressen”, stellt der Bundesvorsitzende der GPA-StudentInnen, der Medizinstudent Ernst Ruppert, fest. Das Kräfteverhältnis in der ÖH sei gerade in der momentanen Situation bildungspolitisch extrem wichtig, meint Ruppert. "Daher fordern wir alle Studierenden auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, aber auch, sich die Entscheidung gut zu überlegen”, so die GPA-StudentInnen, die als Teil der überparteilichen Gewerkschaftsbewegung nicht zu den ÖH-Wahlen kandidieren.

Scharfe Kritik übt Ruppert am fehlenden passiven Wahlrecht für GaststudentInnen aus Nicht-EWR-Staaten. "Ausländische Studierende sollen genau dieselben Rechte haben wie inländische. Sie haben nicht nur eine andere, wertvolle Perspektive, sie wissen wohl auch am besten über die spezifischen Probleme ihrer Gruppe Bescheid”, schließt Ruppert und fordert eine Gesetzesänderung mit dem vollen Wahlrecht für alle, die in Österreich studieren.

ÖGB, 15. Mai 2001
Nr. 403

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