ÖBB errichten neues Bahnhofsmanagement für Wien

1000 Hände für einen schönen Bahnhof

Wien (OTS) - Die ÖBB sind auf dem Weg zu einer neuen
Bahnhofskultur Mit der Schaffung eines neuen und zeitgemäßen Bahnhofsmanagements haben die ÖBB einen wesentlichen Schritt im Rahmen einer Qualitätsoffensive für die Bahnhöfe gesetzt. Ziel ist, die Attraktivität der Bahnhöfe und Haltestellen österreichweit zu steigern und den Wünschen der Kunden entsprechend anzupassen. Die Wiener Bahnhöfe, die die höchste Frequenz an Reisenden in ganz Österreich aufweisen, stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Im Mittelpunkt stehen optimaler Kundennutzen durch eine Neugestaltung des äußeren Erscheinungsbildes, Sauberkeit mit Qualitätskontrollen und eine wirtschaftliche Führung des Bahnhofes im Sinne eines Center-Managements.****

Bahnhöfe sind Drehscheiben der Mobilität. Diese kundenorientiert, umweltfreundlich und wirtschaftlich zu betreiben ist die zentrale Anforderung an das Bahnhofsmanagement. Tragende Säulen sind die BahnhofsmanagerInnen, die über die Bahnhöfe und Haltestellen in einem festgesetzten Bereich disponieren. Als zentrale Ansprechpartner für alle den Bahnhof betreffende Fragen liegt es an ihnen, bei den Kunden die Bahnhöfe als Visitenkarte des Unternehmens ÖBB zu positionieren.

Sauberkeit - Sicherheit - Service

Im Jahr 2001 wird ein Rekordwert von knapp 200 Mio. ATS (rund 14,5 Mio. Euro) für die Reinigung der Bahnhöfe und Haltestellen in ganz Österreich ausgegeben. Das sind rund 40 Prozent mehr als noch in den vergangenen Jahren. Auftragnehmer und Durchführer der Arbeiten sind die Spezialisten des ÖBB Geschäftsbereichs Gebäude und Anlagen Services. Als nunmehr einziger Dienstleister wird damit eine rasche und hochprofessionelle Umsetzung der Vorgaben des Bahnhofsmanagements auf Basis einer detaillierten Reinigungsplanung sichergestellt. Die BahnhofsmanagerInnen sind für den gezielten Einsatz dieser Mittel verantwortlich. Qualitätskontrollen sowohl auf Seiten des Auftraggebers als auch des Auftragnehmers garantieren einen gleichbleibend hohen Reinigungsstandard.

Im Bereich der Sicherheit wurde der private Sicherheitsdienst "Group 4" mit der Überwachung der Ordnung am Bahnhof beauftragt. Die im Sommer vergangenen Jahres entwickelte Hausordnung ist Grundlage dieser Arbeit. Den Fahrgästen optimale Sicherheit auf Bahnhöfen zu gewährleisten ist eines der Basiselemente eines modernen Bahnhofsmanagements und steigert die Attraktivität der Bahnhöfe und damit der Bahn als Verkehrsmittel selbst.

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Bahnhofsmanagement ist die rasche Bereinigung anstehender Probleme. Gerade im direkten Kundenkontakt ist zügiges Handeln entscheidend.

Einen Schwerpunkt im Jahr 2001 stellt die "Entrümpelungsaktion Bahnhof" dar. "1000 Hände" werden dafür sorgen, das Gesamterscheinungsbild entsprechend zu verbessern. Abbau von nicht mehr benötigten Automaten, kundengerechtes Aufstellen von Wartebänken, Entfernen alter und unübersichtlich präsentierter Informationen, d.h. Einschränken des Plakatwildwuches , sind nur einige Beispiele.

Der Bahnhof als Kommunikations- und Kunst-Plattform

Eine zentrale Schnittstellenfunktion haben die BahnhofsmanagerInnen auch als Partner der Pächter im Bahnhofsbereich sowie der Stadtverwaltung, der Bezirke und Vereine. Immer häufiger dienen die Wiener Bahnhöfe als Veranstaltungsorte für Events, Ausstellungen und Kunstpräsentationen. Aufgrund der hohen Reisenden-und Besucherfrequenz sind sie eine bevorzugte Plattform für Aktivitäten dieser Art. Die größten Erfolge konnte in den letzten Monaten der Wiener Westbahnhof mit der Aktion "Moving Station" und der Kunstfilmbox erreichen. Die BahnhofsmanagerInnen sind Koordinatoren und Umsetzer solcher Events. Mit dem neuen Bahnhofsmanagement setzen die ÖBB einen weiteren Meilenstein, der den Weg der Bahnhöfe - speziell der Wiener Großbahnhöfe - in Richtung multifunktionales Zentrum des öffentlichen Lebens nach den Anforderungen der Kunden markiert.

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