VP-Klucsarits zu Baumschutzgesetz: Kossina soll dafür sorgen, daß die Ausgleichszahlungen im Bezirk bleiben

Wien (ÖVP-Klub) "Grundsätzlich ist ein umfassendes Baumschutzgesetz, das den Schutz des zurückgedrängten Baumbestandes in Wien garantiert, eine umweltpolitische Notwendigkeit, aber es darf nicht so abgefaßt sein, daß seine Bestimmungen für den Bürger nicht nachvollziehbar oder nachbarschaftliche Diffamierungen die Folge sind". Dies sagte heute ÖVP-Umweltsprecher, LAbg. Rudolf KLUCSARITS, zur zuletzt von Umweltstadträtin Kossina aufgegriffenen Diskussion zum Baumschutzgesetz.

"Wenn Kossina nun tatsächlich dran geht, das Baumschutzgesetz zu überdenken, dann sollte sie sich vor allem der in der Koalition von der Volkspartei eingebrachten Vorschläge entsinnen, etwa jenes Vorschlags die Einnahmen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleichszahlungen bei Baumrodungen im jeweilig betroffenen Bezirk zu belassen, um mit diesem Geld beispielsweise den Grünbestand in Parkanlagen aufzuwerten."

Selbstverständlich, so KLUCSARITS, müsse der absolute Schutz in sensiblen innerstädtischen Zonen für die wenigen noch vorhandenen Bäume aufrecht bleiben, jedoch solle eine zonale Abstufung der Schutzbestimmungen, das Gesetz in manchen Stadtgebieten nachvollziehbarer gestalten helfen. Auch wäre zu überlegen, ob nicht in gewissen Fällen auch Ersatzpflanzungen mit Sträuchern genehmigt werden könnten.

Anschließend bekannte sich der Umweltsprecher zum umfasssenden gesetzlichen Baumschutz, wies aber in diesem Zusammenhang darauf hin, daß dieser nicht allein den Privaten auferlegt werden könne, sondern daß in diesem Zusammenhang das von der Volkspartei in der Regierung vorangetriebene Projekt der Grünhofschaffung, der Entsiegelung und des Ankaufs von schützenswerten Grünflächen eine wichtige Schutzfunktion für die Erhaltung der restlichen Grünräume in Wien habe. ****

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