ÖAMTC: Erfolgreicher Suchflug in den Ötztaler Alpen

Verletzter überlebt Nacht in 2.700 Meter Höhe

Wien (ÖAMTC-Presse) - Wie lebensnotwendig eine richtige Ausrüstung in hochalpinem Gelände ist, hat sich in der vergangenen Nacht in den Ötztaler Alpen gezeigt. Ein 26-jähriger Tiroler stürzte in 2.700 Meter Seehöhe bei einer Skitour und brach sich beide Beine. In einer Aludecke eingewickelt, überlebte der junge Ötztaler in einem Schneeloch die eisige Nacht in den Bergen.

Montag abend bei Einbruch der Dunkelheit alarmierte die Bergrettung Vent den ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 5" mit dem Ersuchen, Dienstag um 5 Uhr früh für einen Suchflug bereit zu sein. Der 26-jährige Roman J. aus Längenfeld wurde nach einer Skitour in den Ötztaler Alpen vermisst. Noch in der Nacht stiegen drei Bergretter der Bergrettung Vent zur Martin Busch-Hütte auf. Der Flugretter von "Christophorus 5" verbrachte die Nacht im Heliport Zams. Pünktlich um 5 Uhr früh startete der Helikopter. In Vent wurde noch ein geländekundiger Alpingendarm an Bord genommen. Schon zwei Minuten nachdem der Hubschrauber im Gletschergebiet mit der intensiven Suche begonnen hatte, fand man den Vermissten. Trotz Beinbrüchen hatte sich der junge Tiroler ein Schneeloch gegraben und dort die Nacht verbracht.
Christophorus-Notarzt Dr. Otto Kittel :" Trotz Minusgrade war der Ötztaler dank der guten Ausrüstung trotz Erfrierungen an den Beinen überhaupt nicht unterkühlt.". Nach der ersten notärztlichen Versorgung wurde der Verletzte ins Krankenhaus Zams geflogen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Manfred Pfnier

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