ÖGB-Kritik: AUA-Vorstand zu alt zum Arbeiten?

Leutner: "Arbeiten bis 65" - was gilt nun Herr Bundeskanzler?

Wien (ÖGB). Die vorzeitige Abberufung des Austrian Airlines-Vorstandsduo, Herbert Bammer und Mario Rehulka, die gestern AUA-Aufsichtsrats-Chef und ÖIAG-Vorstand Johannes Ditz namens der Hauptaktionärin ÖIAG verkündete, ist einigermaßen merkwürdig", stellte der Leitende Sekretär im ÖGB, Dr. Richard Leutner, fest. Vor allem die Begründung ihrer Ablöse nach einer "geplanten Verjüngung" des Managements verwundert einigermaßen, so Leutner. Bundeskanzler Schüssel an der Spitze als Eigentümervertreter der ÖIAG tauscht das AUA-Vorstandsduo gegen "Jüngere" aus und verkündet gleichzeitig, dass "Arbeiten bis 65 Jahre 'in' ist", kritisiert Leutner.++++

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel will zwar, dass bis 65 Jahre gearbeitet wird, als oberster Eigentümervertreter der ÖIAG, die im Besitz der Republik Österreich ist, will Bundeskanzler Wolfgang Schüssel aber offensichtlich davon nichts wissen. Denn das bisherige Vorstandsduo wird nun mit der Begründung nach einem Übergang auf ein "verjüngtes Management-Team" ausgewechselt. Bammer ist 60 Jahre, Rehulka 59 Jahre alt - also weit entfernt von der Vorstellung "Arbeiten bis 65". Also doch zu alt zum Arbeiten? Nach der Forderungen aber auch zu jung für die Pension. Was gilt nun Herr Bundeskanzler? (ew)

ÖGB, 15. Mai 2001

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Ernst Weber
Tel. (01) 534 44/361
Fax.: (01) 533 52 93

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB