Schabl: Dank schwarzblauer Bundesregierung: Neue Armut bedroht Österreich

Jeder fünfte Österreicher ist ein Mal in vier Jahren von Armut bedroht

St. Pölten, (SPI) - "Der rigide Sozialabbaukurs der blauschwarzen Bundesregierung zeigt bereits seine ersten negativen Auswirkungen. Immer mehr Österreicher, besonders Alleinerzieher, Familien mit nur einem Einkommen, Langzeitarbeitslose und alleinlebende Pensionisten sind von einer ‚Neuen Armut‘ gefährdet. Jeder fünfte Österreicher ist ein Mal in vier Jahren von Armut bedroht. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Studie des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik", kritisiert der Zweite Präsident des NÖ Landtages, SP-LAbg. Emil Schabl, die Auswirkungen der Politik der blauschwarzen Bundesregierung.****

Diese Entwicklung war zu erwarten. Wer ohne Rücksichtnahme auf die soziale Situation und die finanzielle Leistungsfähigkeit der Personen und Familien einfach sozialpolitische Kürzungen vornimmt und die Steuern- und Abgabenbelastungen auf noch nie dagewesene Höhen hinaufschraubt, der nimmt eine solche Entwicklung bewusst in Kauf. Wer wiederum bei der Bildung kürzt und finanzielle Hürden für den Zugang zu mehr Bildung aufbaut, der gefährdet damit künftige Generationen. Denn es sind vor allem Menschen mit weniger Ausbildung, die in die ‚Neue Armut‘ abzudriften drohen. "Es ist daher rasch eine Umkehr der aktuellen Budgetpolitik einzufordern. Jenen, die besonders unter den Belastungen der Bundesregierung zu leiden haben, wie Familien, Alleinverdiener, Pensionisten und Langzeitarbeitslose, muss rasch geholfen werden. Statt den Unternehmen Milliarden an ‚Steuererleichterungen‘ zuzuschanzen, müssen zusätzliche Finanzmittel für treffsichere Sozialleistungen bereitgestellt werden", so der SPNÖ-Landespolitiker.
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