EU-Industrie/Energie Ministerrat - Fortsetzung

Wien (BMWA/OTS) - Teil 2: Energie
Österreich begrüßt alle Aktivitäten der EU zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. Zuverlässige, wirtschaftliche und möglichst umweltschonende Energieträger sind Ziel des EU-Grünbuches.

Ein Kernthema der Tagung ist die Vollendung des Elektrizitäts- und Erdgasbinnenmarktes und die Liberalisierung der Energiemärkte.
Der raschen Vollliberalisierung der Energiemärkte wird von seiten Österreichs hohe Priorität eingeräumt. Das österreichische Gesetz sieht die Vollliberalisierung des Elektrizitätsmarktes ab 1.10.2001, die des Gasmarktes ab 1.10.2002 vor. Sie erfolgt somit viel rascher, als es in den EU-Richtlinien gefordert wird.
Von dieser Marktöffnung werden entscheidende Kostenvorteile für die Wirtschaft erwartet.
Von österreichischer Seite wird auf eine rasche und effektive Behandlung des Themas in den Gremien der EU gedrungen werden.

Das EU-Programm nachhaltiger Entwicklung und Umweltschonung wird in Österreich erfolgreich umgesetzt. Erhöhung der Energieeffizienz und Forcierung erneuerbarer Energien haben Vorrang.

Der Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie über die Energieeffizienz in Gebäuden wird begrüßt.

Energiepolitische Herausforderungen sind grenzüberschreitend, daher wird die Verbesserung der Euromed Kooperation in den Bereichen Transport und Energie begrüßt.

Die nordische Region ist für die EU auf Grund ihrer großen Energierohstoffreserven von besonderer energiepolitischer Bedeutung. Um dieses Potenzial auch nutzen zu können, wird der Ausbau der Infrastruktur in dieser Region gefördert.

Die Europäische Kommission wurde 1999 vom Energieministerrat ermächtigt, für die Gemeinschaft Verhandlungen über ein Transitprotokoll mit den anderen Unterzeichnerstaaten der Energiecharta zu führen, die nunmehr knapp vor dem Abschluss stehen

Österreich begrüßt die Energiepartnerschaft EU-Russland

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