Rossmann bei EU-Industrie/Energie Ministerrat in Brüssel

STS Rossmann für effiziente Unternehmenskultur und nachhaltiges Wirtschaften

Wien (BMWA/OTS) - In der Zeit vom 14. Mai bis 15. Mai 2001 findet
in Brüssel die EU-Ministerratstagung Industrie/Energie statt. Staatsekretärin Marès Rossmann wird dabei Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein vertreten.****

Teil1: Industrie
Auf der Tagesordnung des Rates stehen die Wettbewerbsfähigkeit, die Nachhaltigkeit in der Unternehmenspolitik, der Schiffbau, die EGKS, die Wettbewerbspolitik sowie das Weißbuch der Kommission über die zukünftige Chemikalienpolitik.
Im Bereich der Wettbewerbsfähigkeit ist die Annahme von Schlussfolgerungen des Rates zum Thema "Unternehmergeist, IKT und elektronischer Handel als Wettbewerbsfaktoren" vorgesehen. "GoDigital" ist in 3 Aktionslinien und 11 Maßnahmen untergliedert. Die Finanzierung der vorgeschlagenen Maßnahmen erfolgt über bereits bestehende Programme.
Die Minister, die zuständigen Kommissare und Vertreter der Wirtschaft erörtern auch die Entwicklung einer Unternehmenskultur, die der zentralen Rolle des Unternehmertums für Wachstum und Beschäftigung gerecht wird. So werden auf österreichischer Seite von einer Studie im Auftrag des BMWA über Unternehmerorientierung an BHS und AHS neue Impulse für die Gründeroffensive erwartet. Fortschritte werden bei der Neuordnung des europäischen Wettbewerbsrechtes erhofft. Ergebnisse könnten zu einer Beschlussfassung mit Jahresende 2001 führen.

Die Kommission wird in der Folge einen Bericht zur Lage des Schiffbaues in der Welt präsentieren. Österreichs Interessen liegen hierbei vor allem im Bereich der Zulieferindustrie.

Neben einem Bericht der Kommission über die Überwachung der Stahlbeihilfen wird das Auslaufen des EGKS-Vertrages debattiert. Die Vertreter der Mitgliedstaaten werden weiters auf Grundlage des von der Kommission präsentierten "Weißbuches über eine zukünftige Chemikalienpolitik" beraten. Schließlich stehen Schlussfolgerungen betreffend eine nachhaltige Unternehmenspolitik auf der Tagesordnung. Bei der Ökoeffizienz wird Österreich auf seine guten Erfahrungen mit freiwilligen Vereinbarungen im Bereich der Abfallwirtschaft verweisen.

Fortsetzung folgt mit Teil 2 Energie

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