FORMAT: Für Justizministerium ist Suppe in Spitzelaffäre zu dünn

Sektionschef Pürstl: "Kleindienst wird Vorwürfe beim U-Richter konkretisieren müssen."

Wien (OTS) - Der für die Spitzelaffäre zuständige Sektionschef im Justizministerium, Werner Pürstl, hält die Beweislage gegen die beiden FP-Politiker Michael Kreissl und Hilmar Kabas nach dem derzeitigen Ermittlungstand noch nicht für ausreichend, um Anklage zu erheben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. "Der U-Richter wird den Herrn Kleindienst auffordern müssen, seine Anschuldigungen zu konkretisieren," fordert Pürstl den Kronzeugen auf, mehr als bisher auf den Tisch zu legen. Und der Leiter der Sektion für Straf- und Gnadensachen weiter: "Wenn jemand ein Buch mit sensationellen Geschichten schreibt, die sich gut lesen, ist das ok. Bei Gericht muß man aber schauen, was sich davon konkret beweisen läßt und was nicht. Mit nebulosen Sachen, die hübsch aufgemacht sind, kann ein Staatsanwalt nicht vor ein Strafgericht treten."

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