"profil": Scheibner: "Neue Abfangjäger unbestritten"

Verteidigungsminister fordert Erhöhung des Wehrbudgets

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" fordert Verteidigungsminister Herbert Scheibner, FPÖ, die schrittweise Anhebung des österreichischen Verteidigungsbudgets. Scheibner: "Ich gehe davon aus, dass wir ab 2003, wenn die Phase der Budgetsanierung abgeschlossen ist, schrittweise in Richtung ein Prozent des BIP gehen." Scheibner hält die Anschaffung neuer Kampfflugzeuge für das Heer für unabdingbar: "Die Notwendigkeit neuer Abfangjäger ist unbestritten, weil wir hier nur die Wahl haben, entweder andere für die Überwachung unseres Luftraumes zu bezahlen oder selbst neue Abfangjäger anzuschaffen." Sein Ziel sei es, so Scheibner gegenüber "profil", ein mehrfaches des geschätzten Kaufvolumens von 20 Mrd. S. durch Kompensationsgeschäfte auszugleichen.

Angesprochen auf die jüngsten Auseinandersetzungen innerhalb der Koalition etwa bei der Frage des Pensionsalters sagt der stellvertrende FPÖ-Chef: "Wenn es in einer Koalition unterschiedliche Meinungen gibt, dann ist das eigentlich nichts Schlechtes, sondern Ausdruck dafür, dass hier keine Einheitspartei vorhanden ist." Die Vorgangsweise der Koaliton bei der Frage der Unfallrenten war laut Scheibner allerdings "problematisch".

Ex-Parteiobmann Jörg Haider spiele laut Scheibner innerhalb der FPÖ noch immer eine bedeutende Rolle. Scheibner: "Er hat die FPÖ von einer Kleinpartei zur Regierungspartei gemacht, die jetzt in allen Meinungsumfragen trotz dieses schwierigen Wechsels bei stabil über 20% liegt. Selbstverständlich hat er noch den entsprechenden Einfluss in der Partei."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 534 70 DW 2501 und 2502"profil"-Redaktion

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO/OTS