PEFC auf Erfolgskurs - WWF-Behauptungen "falsch und substanzlos"

Wien (OTS) - Die Pan Europäische Forstzertifizierung (PEFC) ist weiter auf Erfolgskurs und die neuerlichen Anschuldigungen des WWF erweisen sich wieder einmal als falsch und substanzlos. Mehr als 35 Millionen Hektar Wald, also die viereinhalbfache Fläche Österreichs, werden in Europa bereits nach den strengen PEFC-Regeln schonend und nachhaltig bewirtschaftet. Erst vor zwei Jahren gegründet, ist PEFC schon jetzt das erfolgreichste Projekt für die Auszeichnung einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder Europas: neben Österreich sind Wälder in Deutschland, Finnland, Schweden und Norwegen zertifiziert. In zehn weiteren Staaten laufen die Vorbereitungen und in Finnland gelangten jüngst die ersten Holz-Produkte mit dem PEFC-Logo auf den Markt.

Dieser Erfolg führt aber auch immer wieder zu falschen Behauptungen durch den WWF. Dieser unterstützt den Forest Stewardship Council (FSC), der auch ein System zur Auszeichnung von Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft, dies auch für Plantagen in Übersee und Tropenwälder, betreibt und anfangs eine Monopolstellung innehatte.

PEFC - Kontinuierliche Verbesserung der Waldbewirtschaftung

Die haltlosen Vorwürfe, PEFC weise keine ökologischen Mindeststandards und mangelhafte Kontrollen auf, hat PEFC schon mehrfach widerlegt. Zuletzt als eine "unabhängige", vom WWF in Auftrag gegebene und einem ehemaligen Mitarbeiter des WWF verfassten "Studie" vor über einem Monat präsentiert wurde. "PEFC Austria bedauert, dass der WWF trotz besseren Wissens die alten und längst widerlegten Behauptungen schon wieder als "neue Studie" verkauft. Denn es schadet dem Anliegen, die nachhaltige, bäuerliche Waldwirtschaft in Europa zu fördern", sagt Gabriele Herzog, Generalsekretärin von PEFC Austria. Richtig ist vielmehr, dass die klaren PEFC-Richtlinien Kahlschläge begrenzen, sensible Waldökosysteme schützen und etwa das Verwenden von Bioölen festlegen. Die Einhaltung der Richtlinien und die kontinuierliche Verbesserung der Waldbewirtschaftung kontrollieren unabhängige Prüfstellen regelmäßig. Falsch ist auch die WWF-Behauptung, Umweltverbände hätten im PEFC-Rat keine Rechte auf Mitbestimmung. Diese sitzen vielmehr in den entscheidenden nationalen Organisationen und sind dort voll stimmberechtigt.

Neuer Anlauf gegen PEFC mit neuer "Studie"?

Die bisherigen Versuche, die erfolgreiche PEFC-Initiative zu diffamieren, waren erfolglos. Denn PEFC ist ein solides, von unabhängigen Experten erstelltes System zur Kennzeichnung für Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Waldbesitzer können freiwillig daran teilnehmen. Diese verpflichten sich dann allerdings mit ihrer Unterschrift, die strengen PEFC Kriterien einzuhalten und bekennen sich damit auch zur kontinuierlichen Verbesserung der Waldbewirtschaftung. Die in einer Auftragsstudie jetzt erhobenen Vorwürfe erscheinen erneut substanzlos, werden aber trotzdem einer eingehenden Prüfung unterzogen.

PEFC Austria bedauert, dass der WWF - offenbar aus verbandspolitischen Gründen - den von PEFC sowohl hier in Österreich als auch auf internationaler Ebene immer wieder angestrebten konstruktiven Dialog ablehnt und nicht ablässt, die erfolgreiche PEFC Initiative zur Förderung einer nachhaltigen bäuerlichen Waldbewirtschaftung anzuschwärzen. Diese Vorgangsweise schadet dem gemeinsamen Anliegen, Holz aus guter Waldwirtschaft und als erneuerbaren Rohstoff zu forcieren.

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