Rechnungsabschluss im Zeichen von AK-Plus: durch sparsames Wirtschaften Mittel für neue Leistungen freigemacht

Linz (AKO) Oberösterreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren von der sparsamen Gebarung der Arbeiterkammer ebenso wie von der guten Beschäftigungslage. "Die Mittel, die für das Aktionsprogramm AK-Plus freigemacht werden können, bescheren unseren Mitgliedern noch mehr und noch bessere Leistungen", so AK-Direktor Dr. Josef Peischer bei der Präsentation des Rechnungsabschlusses.

Der Rechnungsabschluss 2000 ist mit 621,82 Millionen Schilling ausgeglichen. Dank der günstigen Beschäftigungslage ist die Kammerumlage - mit 588,52 Millionen Schilling - um 3,62 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wurde aber auch eisern gespart: beim Sachaufwand, bei Betrieb und Verwaltung, bei der Selbstverwaltung und beim Personalaufwand wurde der Voranschlag für das Jahr 2000 deutlich unterschritten. Der Anteil der Verwaltungs- und Betriebskosten liegt heute unter dem Niveau von 1991.

Die Personalkosten sind in Relation zur Kammerumlage von 54,75 Prozent im Jahr 1996 auf 52,91 Prozent im Jahr 2000 gesunken. Personalzuwächse gab es in den letzten zehn Jahren lediglich im operativen Bereich, in der Verwaltung ist der Personalstand sogar gesunken.

34 Prozent der Mittel (214,6 Millionen Schilling) flossen in Rechtsschutz und Rechtsberatung, 15 Prozent (100,5 Millionen Schilling) in Kultur und Bildung, 11 Prozent (69,8 Millionen Schilling) in Wirtschaft, Umwelt- und Konsumentenschutz.

Die Kosten-Nutzen-Analyse zeigt die AK-Mitglieder jedenfalls klar auf der Gewinnerseite. Für einen durchschnittlichen monatlichen Netto-Beitrag von knapp 69 Schilling lukrieren sie nicht nur die Früchte der politischen Interessenvertretung (z.B. Gesetzesbegutachtung oder Mitwirkung in Kommissionen und Beiräten), sondern sie bekommen auch bares Geld. Fast eine Milliarde Schilling hat die Arbeiterkammer vergangenes Jahr an Zahlungen für ihre Mitglieder erreicht, fast 300.000 Beratungen wurden durchgeführt.

Das Programm AK-Plus ist für Arbeiterkammer-Direktor Dr. Josef Peischer nichts anderes als die konsequente Fortsetzung des seit Jahren laufenden Modernisierungs- und Rationalisierungsprozesses:
"Bis zum Jahr 2004 wollen wir 10 Prozent unseres Budgets für neue Leistungen mobilisieren. Wie der Rechnungsabschluss 2000 zeigt, sind wir gut unterwegs."

Der Rechnungsabschluss wurde mehrheitlich angenommen. Selbst die Freiheitlichen Arbeitnehmer, die als einzige nicht zustimmten, bescheinigten der Arbeiterkammer eine sparsame und wirtschaftliche Gebarung. Als Grund für die Ablehnung nannte Fraktionsführer Max Walch die nach Ansicht der FA zu hohen Zahlungen an die Bundesarbeitskammer.

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