Die Europäischen Betriebssportspiele 2003 finden in Salzburg statt!

"Betriebssport-Olympioniken" aus 20 europäischen Ländern setzen sportliche und wirtschaftliche Impulse

Salzburg, 8. Mai 2001/WK Sbg. Vom 25. bis 29. Juni 2003 sind Salzburg und seine Umgebung Schauplatz eines touristischen und sportlichen Events der Sonderklasse: Die Europäischen Betriebssportspiele "Eurofestival 2003 Salzburg" werden in diesen Junitagen über 5000 Teilnehmer aus 20 europäischen Ländern nach Salzburg bringen.<p>
"Sowohl die Salzburger Betriebssportvereinigung als auch die Arge Betriebssport sowie deren Trägerorganisationen bieten seit Jahrzehnten Sportbewerbe auf betrieblicher Ebene an. Dahinter steht der bereits seit der Antike bekannte Gedanke, dass nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist sein könne. Durch die Förderung des Betriebssportes sollen die Unternehmer und deren Mitarbeiter Energie und Motivation für ihre berufliche Tätigkeit erhalten. Mit den Betriebssportspielen im Jahr 2003 erfahren diese Bemühungen eine Krönung in den Aktivitäten beider Organisationen," freut sich Wirtschaftskammerdirektor Dr. Wolfgang Gmachl. Er stellte als Obmann des Trägervereins "Eurofestival 2003 Salzburg" am Dienstag, 8. Mai, das viel versprechende Projekt erstmals der Öffentlichkeit vor.<p>
Abgesehen von der sportlichen Bedeutung sind die wirtschaftlichen Effekte eines derartigen Events überaus beachtlich. Das Eurofestival 2003 setzt einen starken touristischen Impuls mit hohem Werbewert für Salzburg.<p>
Den Zuschlag für die Europäischen Betriebssportspiele 2003 hat der Europäische Betriebssportverband (EFCS) dem Österreichischen Betriebssportverband und der Salzburger Betriebssportvereinigung bereits 1998 erteilt. Um die Spiele bestmöglich organisieren zu können, wurde im Februar 2000 der Verein "Eurofestival 2003 Salzburg" gegründet. Obmann des Vereins ist WK-Direktor Dr. Wolfgang Gmachl, als Geschäftsführer des Vereins fungiert WK-Marketingreferent Mag. Klaus Höftberger. Der Verein wird von der Betriebssportvereinigung, der Arge Betriebssport, die von der AK Salzburg und dem ÖGB betrieben wird, und dem Österreichischen Betriebssportverband getragen. "Wie bei anderen Projekten bewiesen, sehen wir in dieser breiten sozialpartnerschaftlich organisierten Zusammenarbeit die Garantie, dass diese Spiele erfolgreich und effizient abgewickelt werden", betonte Dr. Gmachl. <p>
Die notwendigen Vorarbeiten sind nun abgeschlossen, mit der Generalversammlung des Vereins am Dienstag, 8. Mai, wurde das Signal für die weiteren Umsetzungsschritte gegeben. Beim kommenden Eurofestival in Riga Mitte Juni werden bereits ein Teil der 2500 Bulletins verteilt, Kontakte mit den Teilnehmerländern vertieft und erste Informationen über das Salzburger Eurofestival gegeben. Außerdem wird bei der Schlusszeremonie in Riga die EFCS-Fahne feierlich an eine Salzburg-Delegation überreicht.<p>
Die Devise lautet "Qualität vor Quantität"<p>
Wie die Erfahrungen vergangener Spiele zeigen, erfreuen sich die Europäischen Betriebssportspiele großer Beliebtheit. 1999 kamen im Trentino rund 6000 Freizeitsportler zusammen, ebenso viele werden auch in Riga erwartet. "Die zentrale Lage inmitten Europas, die Attraktivität Salzburgs und der gute internationale Ruf lassen uns hoffen, dass sich auch das Eurofestival 2003 in Salzburg eines hohen Zuspruchs erfreuen wird", betont Dr. Gmachl. Dennoch will man auf "Qualität statt Quantität" setzen: Die Zahl der Interessierten dürfte sicher weit über 6000 liegen, im Verein ist man aber der Überzeugung, die Teilnehmerzahl auf 5000 zu beschränken. Damit sollen "faire" und attraktive Spiele veranstaltet werden, bei denen auch wirklich jedem die Möglichkeit zur Ausübung des Sports geboten wird.<p>
Messezentrum Salzburg als "Begegnungszentrum"<p>
Der sportlichen Vielfalt sind beim "Eurofestival 2003 Salzburg" kaum Grenzen gesetzt: Badminton, Bahnengolf, Basketball, Billard, Bowling, Bridge, Dart, Fußball (11 Spieler), Fußball (7 Spieler), Golf, Handball, Leichtathletik, Schach, Schwimmen, Sportkegeln, Sportschießen, Squash, Tennis, Tischtennis, Volleyball - in all diesen Sportarten kämpfen die Amateure aus Hunderten europäischen Unternehmen um insgesamt 650 Pokale und Medaillen.<p> Sportlich gekämpft wird im ganzen Großraum Salzburg, wobei das Messezentrum an den fünf Tagen logistisches und gesellschaftliches Zentrum sein wird. Im Messezentrum laufen alle Ergebnisse zusammen, es ist Austragungsort der Bewerbe in Badminton, Billard, Bridge, Schach, Dart, Tischtennis und (bei Schlechtwetter) Street Soccer. An drei Abenden werden sämtliche Teilnehmer zum Essen samt nachfolgender Abendunterhaltung erwartet. Auch die Akkreditierung der Teilnehmer erfolgt im Messezentrum.<p>
Viele Sportbewerbe im ULSZ Rif <p>
Ein zweites sportliches Zentrum ist das ULSZ Rif, wo Leichtathletikbewerbe, Schwimmen, Sportschießen und Volleyball über die Bühne gehen. Für die Fußballmatches werden die Sportanlagen von vier Vereinen in der Stadt Salzburg einbezogen. Die weiteren Bewerbe sind auf diversen Plätzen und Hallen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Eigene Shuttle-Dienste und öffentliche Verkehrsmittel werden die Hobby-Sportler zu den Austragungsorten und retour bringen. <p>
Mindestens 22.000 Nächtigungen und ein hoher Werbewert <p> Auch wenn der Sport im Vordergrund steht - "die wirtschaftlichen Effekte eines derartigen Events sind für Salzburg besonders erfreulich", erläutert Eurofestival-Obmann Dr. Gmachl. 5000 bis 5700 "Betriebssport-Olympioniken" samt Begleitpersonal, die mindestens fünf Tage in Salzburg ihren Aufenthalt nehmen, erzeugen unmittelbare Umsätze für viele touristische Betriebe. Die Teilnehmer werden großteils in Hotels der Stadt Salzburg untergebracht, darüber hinaus werden auch Betriebe aus den angrenzenden Nachbargemeinden mit einbezogen. Sie bereichern die Nächtigungsstatistik von Salzburg und Umgebung Ende Juni in einer auslastungsschwachen Zeit um mindestens 22.000 Nächtigungen. Daraus errechnet sich ein direkter Umsatz von ca. 35 Mill. Schilling.<p>
"Fast noch höher einzuschätzen ist der touristische Werbewert durch die Internationalität der Spiele", meinte Prokurist Leo Bauernberger von der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft. "Für uns sind diese Betriebssportspiele als echter Glücksfall zu betrachten. Hier werden durch die nationalen Betriebssportvereinigungen in den jeweiligen Ländern Zielgruppen angesprochen, die durch konventionelle Tourismuswerbung für uns kaum erreichbar sind. Viele Teilnehmer werden zum ersten Mal nach Salzburg kommen und aus den Gästebefragungen wissen wir, dass daraus eine hohe Anzahl von Folgebesuchen entstehen wird. Mit attraktiven Anschlussprogrammen zu den Themen Kultur, Abenteuer und Golf werden wir versuchen, die Teilnehmer für zusätzliche Kurzurlaube zu gewinnen und somit die Aufenthaltsdauer deutlich zu erhöhen", so Bauernberger.<p> Ähnlich sieht dies MMag. Herbert Brugger von der Salzburg Tourismus GmbH.: "Unabhängig von den direkten positiven wirtschaftlichen Auswirkungen haben Großveranstaltungen aus touristischer Sicht zusätzlich einen hohen Stellenwert. Eventmarketing ist unverzichtbar Teil des Marketingmix eines erfolgreichen Destinationsmanagements. Veranstaltungen vermitteln vor Ort einzigartige Erlebnisinhalte und sind darüber hinaus bestens geeignet, Publizität zu generieren und somit ein durchaus probates Mittel, touristische Inhalte zu transportieren. Großveranstaltungen sind im Sinne touristischer Kommunikation die gelungene Verbindung von Mundpropaganda und klassischer PR- und Medienarbeit."<p>
"Wir sind bestrebt, diesen Event über seinen Anlass hinaus auch auf anderer Ebene nachhaltig zu nutzen", erklärte WK-Direktor Dr. Gmachl. Da hinter den aktiven Betriebssportlern viele erfolgreiche und attraktive europäische Unternehmen stehen, wird dieses Datenmaterial auch für die Standortwerbung Salzburgs verwendet. Die SalzburgAgentur wird schon im Vorfeld das Adressmaterial der angemeldeten Unternehmen (wie auch jenes der Spiele im Trentino 1999 und in Riga 2001) auf mögliche Ansiedlungsinteressenten überprüfen und für die Firmenvertreter ein maßgeschneidertes Besuchsprogramm zusammenstellen. "Als Standortmarketing- und Betriebsansiedlungsgesellschaft Salzburgs ist es unsere Aufgabe, die wirtschaftlichen Aspekte Salzburgs im Ausland zu bewerben. Mit dem Eurofestival 2003 haben wir erstmals die Möglichkeit, eine Standortpräsentation vor internationalem Publikum zu Hause -sozusagen als Heimspiel - abhalten zu können", sagte dazu Mag. Michael Rechberger von der SalzburgAgentur.<p> Maßgeschneidert ist auch die Finanzierung des "Eurofestivals 2003 Salzburg". Ein Großteil der Ausgaben zur Durchführung der Spiele wird durch Teilnehmerbeiträge abgedeckt. Bund, Land und Stadt sollen ebenfalls zum Gelingen der Spiele beitragen. Der Verein konnte auch bereits erste Hauptsponsoren gewinnen. Verträge wurden mit der Salzburger Sparkasse, Reed Messe Salzburg, der Salzburger Landesversicherung/Uniqa und dem Reisebüro albatros abgeschlossen. Als Partner fungieren die Salzburger Land Tourismus GmbH. und die Salzburg Tourismus GmbH. Mit weiteren potentiellen (Sach-)Sponsoren laufen derzeit noch Gespräche. Insgesamt steht dem Verein ein Budget von rund 30 Mill. S zur Verfügung. "Mit dem Eurofestival 2003 finden in Salzburg Sport und Wirtschaft also gleich auf mehreren Ebenen erfolgreich zusammen", fasst Vereinsobmann Dr. Gmachl das ambitionierte Projekt zusammen.<p>
Verein "Eurofestival 2003 Salzburg", Geschäftsführer Mag. Klaus Höftberger, Tel. 0662/8888-386, Fax: 0662/8888-582, E-Mail:
khoeftberger@sbg.wk.or.at

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