Zierler: Kindergeld ist richtige Weichenstellung

Wien, 2001-05-08 (fpd) - "Daß sich ausgerechnet die SPÖ, die Mütter als Frauen, die irgendwann einmal geworfen haben (Prammer), und Kinder als " Dauerschäden für die Familie" (Schaunig-Kandut) bezeichnet, nun Sorgen um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie macht, ist bestenfalls skurril", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zur Präsentation des 4-Punkte Programms gegen Arbeitskräftemangel durch SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Kuntzl. ****

Tatsächlich habe die SPÖ keinerlei Maßnahmen gesetzt, die es Frauen während der Karenzzeit ermöglicht hätten, den Anschluß an den Beruf nicht zu verlieren, im Gegenteil, durch das legistisch verhängte Quasi-Berufsverbot für Frauen in Karenz sei das sogar noch gefördert worden, so Zierler. Daher sei das Kindergeld auch für hinsichtlich der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie die richtige Weichenstellung. Dem SPÖ-Modell des Quasi-Berufsverbots, der kurzen Karenzzeit und des ideologisch eingeschränkten Bezieherinnenkreises stünden nun Zuverdienstmöglichkeiten von 200.000 Schilling im Jahr, dadurch ein erleichterter Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine Bezugsdauer von 3 Jahren und die pensionsbegründende Anrechnung der Kindererziehungszeiten gegenüber.

"Im übrigen sollte auch die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin wissen, daß im Zusammenhang mit den Feldzug in Sachen Kindergeld nicht alle in der SPÖ mit demselben Sendungsbewußtsein ausgestattet sind. Denn während die SPÖ in Kärnten dem Kindergeld schon vor längerem zugestimmt hat, hat sich Parteivorsitzender Gusenbauer erst kürzlich in der Pressestunde definitiv nicht gegen das Kindergeld ausgesprochen", so
Zierler abschließend. (Schluß)

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