ebXML setzt einen neuen Standard im eBusiness

"information day" über Web Standard in der Wirtschaftskammer Österreich

Wien (PWK343)"ebXML enables anyone, anywhere to do business with anyone else over the Internet". Klaus Dieter Naujok, ebXML-Chair; beschreibt bei einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer Österreich ebXML als neuen Standard im eBusiness.

Das primäre Ziel ist es, so Simon Nicholson, Marketing Verantwortlicher von ebXML, die Eintrittsbarrieren ins eBusiness zu minimieren, um den internationalen Handel zu erleichtern und einen einheitlichen und globalen elektronischen Marktplatz zu schaffen. Es soll dabei speziell auf Entwicklungsländer sowie auf Klein- und Mittelbetriebe Rücksicht genommen werden.

Um dies zu erreichen, einigten sich UN/CEFACT (Trade Facilitation and Electronic Business der Vereinten Nationen) und OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) auf ein gemeinsames Projekt, um standardisierte XML-Business Spezifikationen entwickeln zu lassen.

Die Internetsprache XML (eXtensible Markup Language) eignet sich am besten für den elektronischen Austausch von Dokumenten im Internet. XML stellt nach HTML - das zur Gestaltung von Homepages eingesetzt wird - die nächste Generation von Markup Sprachen im Internet dar. XML, das oft auch als "mitdenkende Internetsprache" bezeichnet wird, revolutioniert die Entwicklungen im eBusiness, dem elektronischen Geschäftsverkehr übers Internet.

Der Grundgedanke ist, allgemein verbindliche Spezifikationen für Standardkomitees, die XML-Datenaustauschformate bzw. Geschäftsprozessmodelle erzeugen und für Sortwarehersteller, die darauf aufbauende Software entwickeln, zur Verfügung zu stellen. Die eigentlichen Anwender verwenden dann die von den Softwareanbietern auf den Markt gebrachte Software bzw. die Definition von den Standardkomitees, um interne Adaptionen durchzuführen.

Im November 1999 erfolgte die Zusammenführung von Experten aus dem eBusiness- und dem XML-Bereich zur sogenannten ebXML-Initiative. Vertreter aus Industrie und Handel, die sich bereits mit XML beschäftigten, wurden eingeladen bei der Schaffung der notwendigen Rahmenbedingung mitzuhelfen. Bis zu 2000 Experten haben in 15 Arbeitsgruppen und zahlreichen Unterarbeitsgruppen an diesem für die zukünftige Entwicklung von eBusiness entscheidenden Projekt mitgearbeitet.

Der in der Woche von 7.- 11. Mai in der Wirtschaftskammer Österreich stattfindende Kongress stellt den Abschluss dieser Initiative dar, bei dem sich die teilnehmenden Experten auf eine einheitliche Methode zur Schaffung eines solchen globalen elektronischen Marktplatzes einigen werden. (MW)

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