ÖAMTC: Tödlicher Verkehrsunfall: Mann wollte Reh ausweichen

ÖAMTC warnt gerade jetzt vor Wildunfällen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich laut ÖAMTC-Informationszentrale Dienstag in der Früh auf der Kremser Straße ( B 37 ) in Niederösterreich.

Höhe Großmotten wollte ein etwa 25jähriger Lenker einem Reh auf der Fahrbahn ausweichen. Dabei prallte er frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw. Der Unglücklenker verstarb noch an der Unfallstelle. Die Lenkerin des entgegenkommenden Autos wurde mit schweren Verletzungen vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 2" ins Krankenhaus nach Krems geflogen, ihren 10jährigen Sohn brachte ein Rettungsauto nach Krems.

ÖAMTC warnt vor Wildunfällen

Gerade jetzt im Frühjahr steigt wieder die Gefahr von Wildunfällen auf den Straßen, warnt die ÖAMTC-Informationszentrale. Beim Rehwild beginnen die Einstandskämpfe, außerdem gibt es nun bei Rehwild, Hase und Fasan den ersten Nachwuchs. Die Gefahr von Wildunfällen zeigen die Unfallzahlen. In Österreich wurden im Jahr 1999 bei 140 Verkehrsunfällen mit Wild 159 Personen verletzt.

Tipps des ÖAMTC zur Vermeidung von Wildunfällen:

  • Beachten sie die Wildwechselwarntafeln
  • Verreißen Sie nie das Fahrzeug, bei Erkennen der Gefahr versucht das

Wild selbst auszuweichen.
* Reduzieren Sie das Tempo, seien Sie bei Walddurchfahrten immer

bremsbereit.
* Springt Wild bei Dunkelheit auf die Fahrbahn, blenden Sie ab, gehen Sie

vom Gas und hupen Sie.
* Rechnen Sie nach der Begegnung mit Wild auf der Fahrbahn damit,dass

noch weitere Tiere nachfolgen.

Sollte es dennoch zu einem Unfall mit Wild kommen, muss die Unfallstelle abgesichert werden und das Ereignis sofort der nächsten Polizei oder Gendarmeriedienststelle gemeldet werden, so der ÖAMTC.

(Schluß)
ÖAMTC-Informationszentrale / Heimo Gülcher

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