JP Morgan Fleming: Dieses Jahrzehnt gehört Europa / Europäische Aktienmärkte profitieren von Euro-Einführung und Fusionswelle

Frankfurt/Main (ots) - Die Einführung des Euro wird die europäischen Märkte beflügeln, sagt Andrew Spencer, Head of European Equities bei JP Morgan Fleming. Nach Einschätzung des Europa-Experten wird die Region in den nächsten zehn Jahren deutlich outperformen. Besonderes Potenzial sieht Spencer dabei im Small Cap-Segment.

Europa bietet Investoren auf Zehn-Jahres-Sicht die besten Anlagemöglichkeiten. Davon ist Andrew Spencer, Head of European Equities bei JP Morgan Fleming Asset Management, überzeugt. "In den 90er Jahren haben US-amerikanische Aktien die besten Ergebnisse erzielt. Die 80er Jahre gehörten Japan. Diese Dekade wird unseres Erachtens von Europa dominiert werden", so Spencer. "Europas Wirtschaft ist jetzt so groß wie die der USA. Massive Unternehmensrestrukturierungen und eine deutlich verbesserte Wettbewerbsfähigkeit sorgen für Kursphantasie."

Ein positiver Faktor in diesem Zusammenhang ist der Euro. "Die durch die gemeinsame Währung zunehmende Preis-Transparenz wird zur Kostenreduzierung beitragen und somit die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen erhöhen. Die Unternehmensgewinne werden steigen und mit ihnen der Lebensstandard und die Nachfrage", so Spencer. Die strengen Anforderungen der Europäischen Zentralbank an die Euro-Mitgliedsländer hätten zudem ein makroökonomisches Umfeld geschaffen, in dem niedrige Zinsen und Inflationsraten zur Norm geworden sind.

Der zunehmende globale Wettbewerb zwinge die Unternehmen dazu, ihre Marktposition zu stärken. "Auf Europa rollt eine Fusionsrolle zu", sagt Spencer. "Wir werden in den nächsten Jahren sicher noch einige bedeutende Zusammenschlüsse und Übernahmen erleben. Anlegern bieten sich hier viel versprechende Investmentchancen."

Positiv werde sich auch die demographische Entwicklung auf Europas Aktienmärkte auswirken. Die Altersstruktur der Bevölkerung zwinge die Regierungen dazu, sich von den klassischen Rentenmodellen zu trennen. "Der Einzelne wird zukünftig mehr Verantwortung für seine eigene Vorsorge übernehmen müssen. Dies wird die Nachfrage nach Aktien- und Fondsinvestments deutlich erhöhen", ist Spencer überzeugt. Schon jetzt hätten Anleger diese Anlageformen als rentable Alternative zum Sparbuch oder festverzinslichen Wertpapieren entdeckt.

Die Größe des europäischen Anlageuniversums stelle jedoch besondere Anforderungen an die Titelauswahl. "Es ist bedeutend schwieriger, in ganz Europa zu investieren, als sich auf ein einzelnes Land zu konzentrieren", sagt Spencer. "Die verschiedenen Märkte und die unterschiedliche Qualität der Unternehmens-Informationen machen ein umfassendes Research notwendig. Nur so lassen sich die Gewinner-Aktien rausfiltern."

Das Europa-Team von JP Morgan Fleming besteht aus 38 Investment-Experten, die insgesamt Kundengelder von mehr als 22 Milliarden US-Dollar verwalten. Die Fondsmanager betreiben striktes Stockpicking. Spencer: "Wir führen pro Jahr rund 2.000 Unternehmensbesuche durch, um uns neben der Fundamentalanalyse auch vor Ort von der Qualität der Investments zu überzeugen."

Besonderes Kurspotenzial sieht Spencer bei europäischen Small Caps. "Viele der weltweit dynamischten und kreativsten Unternehmen sitzen in Europa", so Spencer. "Oft handelt es sich dabei um kleinere und mittlere Unternehmen. Nach den Korrekturen der letzten Monate finden sich hier echte Schnäppchen."

In diesem Segment investiert der FF-European Smaller Companies Fund von JP Morgan Fleming. Die bisherige Performance kann sich sehen lassen. Seit Auflegung am 18. April 1994 verzeichnet der Fonds eine Wertentwicklung von von über 200 Prozent.

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