SPÖ-Muttonen: Bundesregierung auf dem Weg in bildungspolitische Steinzeit

Wien (SK) Auf dem Weg in die bildungspolitische Zweidrittelgesellschaft sieht SPÖ-Abgeordnete Christine Muttonen die österreichische Bildungspolitik der blau-schwarzen Bundesregierung:
"Die Schülerinnen und Schüler sollen in ein enges Korsett gesteckt werden - jede Schule wird mittels unterschiedlicher schuleigener Verhaltensvereinbarungen 'missliebige Subjekte disziplinieren und auch eliminieren können'; vorausgesetzt die Eltern werden künftig das Schulgeld überhaupt aufbringen können, um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen", malte Muttonen ein düsteres Bildungsszenario der Zukunft. ****

Die Bestimmungen zu "schulautonomen Verhaltensvereinbarungen", die Inhalt des heute im Ministerrat verabschiedeten Bildungspaketes sind, bezeichnet Muttonen vom Aspekt der Bildungsberaterin aus als "absoluten Nonsens und Rückschritt in die pädagogische Steinzeit". Dies sei - neben den Bestrebungen der Bundesregierung, Landes- und Bezirksschulräte in Holdings umzuwandeln - ein weiterer großer Schritt in Richtung privatisierte Schule.

"Bildungspolitik muss in der öffentlichen Verantwortung bleiben; sobald Schulen wie Privatfirmen agieren müssen, wird die Einführung von Schulgeld folgen - was das für die Schulausbildung von Mädchen und Kindern aus sozial schwachen Familien heißt, muss nicht extra betont werden", sagte Muttonen abschließend. (Schluss) ns/mp

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