Vorläufige Winterbilanz: Nächtigungsrückgang um 2,5 Prozent

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) - In den ersten fünf Monaten dieser
Wintersaison haben in Vorarlberg 776.100 Gäste 3,981.900 Übernachtungen gebucht. Im gleichen Zeitraum der Saison
1999/2000 waren es 800.800 Gäste mit 4,078.700 Nächtigungen. Sowohl die Gäste- als auch die Nächtigungszahl waren also rückläufig, erstere um rund drei Prozent, letztere um etwa
2,5 Prozent. Das April-Ergebnis ist zum gegenwärtigen
Zeitpunkt noch ausständig. Dennoch lässt sich absehen, daß
die endgültige Bilanz der Wintersaison 2000/2001 von diesen Prozent-Veränderungen nicht wesentlich abweichen wird. ****

In Anbetracht des Schneemangels in weiten Teilen des
Landes und über den ganzen Winter hinweg konnte mit einem neuerlichen Wachstum der Gäste- und Nächtigungszahlen nicht gerechnet werden, zumal die Wintersaison 1999/2000 zu den erfolgreichsten der letzten Jahre zählt. Unter diesen
Umständen ist das bis jetzt vorliegende Ergebnis durchaus
positiv zu bewerten, vor allem auch, weil es trotz der
ungünstigen Voraussetzungen gelungen ist, das
durchschnittliche Nächtigungsniveau der letzten zehn
Wintersaisonen in etwa zu halten.

Die gesamten touristischen Einnahmen von November 2000 bis
März 2001 betrugen 11,9 Milliarden Schilling; sie erreichten nominell etwa die gleiche Höhe wie vor einem Jahr. Diese
Einnahmen sind nur teilweise in den Unternehmen, die direkt
dem Tourismus angehören, wirksam geworden. Ein wesentlicher
Teil stammte vom Ausflugsverkehr aus Deutschland und der
Schweiz. Auch der Einkaufstourismus aus den Nachbarregionen
war daran beteiligt. Die Umwechslungen von D-Mark sanken um
neun Prozent, Schweizer Franken wurden um acht Prozent mehr gewechselt.

In den ersten fünf Monaten dieses Winters haben die österreichischen Gäste um zwei Prozent mehr Nächtigungen
gebucht. Die Buchungen der Ausländer blieben dagegen um drei Prozent hinter dem Vorjahrsergebnis.

Nächtigungsziffer
Herkunftsländer Nov.99 - Nov.00 - Veränderung

März 00 März 01 in Prozent

Österreich 341.675 348.466 + 2,0
Belgien, Luxemburg 63.764 63.233 - 0,8 Deutschland 2.826.326 2.720.898 - 3,7
Frankreich 74.423 67.855 - 8,8 Vereinigtes Königreich 52.936 60.350 + 14,0
Italien 14.362 13.063 - 9,0 Niederlande 306.546 294.439 - 3,9
Schweden 12.808 13.653 + 6,6
Schweiz, Liechtenstein 277.527 290.761 + 4,8
USA, Kanada 26.270 28.804 + 9,6
Andere 82.102 80.393 - 2,1

Gesamt 4.078.739 3.981.915 - 2,4

Im Montafon und Kleinwalsertal, den nächtigungsstärksten Regionen des Landes, sanken die Nächtigungen um je ein
Prozent, am Arlberg um 4,5 Prozent, im Bregenzerwald um
3,5 Prozent und in der Alpenregion Bludenz um 5,5 Prozent.
Einzig in der Region Bodensee-Alpenrhein war das
Zwischenergebnis besser als im Vorjahr. Mit einem Plus um
vier Prozent wurde hier sogar ein Rekordergebnis erzielt.

Nächtigungsziffer
Regionen Nov.99 - Nov.00 - Veränderung

März 00 März 01 in Prozent

Alpenregion Bludenz 426.031 402.825 - 5,4
Arlberg 772.751 738.333 - 4,5 Bodensee-Alpenrhein 226.815 236.179 + 4,1 Bregenzerwald 749.589 724.285 - 3,4 Kleinwalsertal 825.149 814.312 - 1,3
Montafon 1.078.404 1.065.981 - 1,2

VORARLBERG 4.078.739 3.981.915 - 2,4 (so/gw,nvl)

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