Millionenpublikum für ORF-Historienverfilmung "Sophie - Sissis kleine Schwester"

Zwei Mal jenseits der Millionengrenze

Wien (OTS) - Als Publikumshit erwies sich die zweiteilige ORF-Koproduktion "Sophie - Sissis kleine Schwester", die ORF 2 am Sonntag, dem 6., und Montag, dem 7. Mai 2001, präsentierte: Den ersten Teil der großen Historienverfilmung, die das bewegte Leben der bayerischen Prinzessin Sophie Charlotte - einer historischen Frauenfigur, die stets im Schatten ihrer berühmten Schwester, der legendären österreichischen Kaiserin Elisabeth "Sissi", stand - sahen durchschnittlich 1.061.000 Zuschauer (38 Prozent Marktanteil, 15,8 Prozent Reichweite). Den zweiten und letzten Teil des opulenten Kostümfilms verfolgten durchschnittlich 1.207.000 Zuseher (46 Prozent Marktanteil, 17,9 Prozent Reichweite). Der Spitzenwert von 1.343.000 Zusehern wurde während der Sendung des zweiten Teils der deutsch-österreichisch-französischen Koproduktion verzeichnet.

Die Titelrolle verkörperte die deutsche Neuentdeckung Valerie Koch, in den männlichen Hauptrollen waren Steffen Groth als Liebhaber und der Oberösterreicher Fritz Karl als Ehemann zu sehen. In weiteren wichtigen Rollen spielten Miguel Herz-Kestranek, Daniela Ziegler, Marie-Lou Sellem, Tonio Arango, Heinrich Schafmeister, Franz Buchrieser, George Claisse u. v. a.

Historienverfilmungen des ORF
"Sophie - Sissis kleine Schwester" ist eine jener bemerkenswerten Frauenfiguren, deren Geschichten der ORF verfilmt hat und noch verfilmen will: Dazu zählen zum Beispiel die Lebensgeschichten von Anna Sacher und Lina Loos, beides sind Projekte der ORF-Programmintendanz, die sich derzeit noch im Planungsstadium befinden.

Aber nicht nur historische Frauenfiguren sollen im Mittelpunkt von ORF-Produktionen stehen, sondern auch bedeutende Männer der österreichischen und europäischen Geschichte. So fällt bereits am 21. Mai die erste Klappe zur aufwendigsten europäischen TV-Produktion des Jahres, die mit großem internationalem Staraufgebot unter anderem von ORF und KirchMedia realisiert werden soll. Dem französischen Staatsmann "Napoleon" widmet sich der gleichnamige 560 Millionen Schilling teure Vierteiler, für den unter anderem die österreichische Romy-Preisträgerin Mavie Hörbiger an der Seite von Heino Ferch, Gérard Depardieu, Isabella Rossellini, John Malkovich und Marie Bäumer vor der Kamera von Guy Dufaux stehen wird. Regie führt Yves Simoneau, dessen letzter Film "Nuremberg" für drei Golden Globes nominiert wurde. Didier Decoin ("Der Graf von Monte Christo", "Les Misérables") schrieb das auf dem Bestsellerroman von Max Gallo basierende Drehbuch.

Von Napoleon zu Andreas Hofer
Ein weiterer, im selben Geschichtsabschnitt angesiedelter Historienfilm, den der ORF zurzeit vorbereitet, widmet sich dem Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer, der im Jahr 1809 den Truppen Napoleons am Bergisel die Stirn bot. "1809 - Die Freiheit des Adlers" ist der Titel dieses großen Filmprojekts der ORF-Programmintendanz, zu dem Felix Mitterer das Drehbuch schrieb und Xaver Schwarzenberger Regie führen soll. Der Drehstart ist derzeit noch nicht fixiert.

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