LSV: "Ministerratsbeschluss für Schüler so nicht akzeptabel"

Grobe Verschlechterungen und Comeback der Prügelstrafe befürchtet

Wien (OTS) "Zutiefst erschüttert", zeigte sich am Dienstag der Wiener Landesschulsprecher, Martin Binder-Blumenthal über den Ministerratsbeschluss bezüglich der Einführung von "Verhaltensvereinbarung für Schulen". "Die bisherige Gesetzeslage ermöglichte einen pädagogischen Mindesstandard an österreichischen Schulen, der mit dem heutigen Beschluss, demnach Nachsitzen und Strafaufgaben an den Schulen gesetzlich möglich sind, akut gefährdet ist", warnte der Wiener Landesschulsprecher. ****

"Durch den heutigen Ministerratsbeschluss haben Gehrer & Co erneut bewiesen, dass sie ihr Motto ‚Erst beschließen. Dann Informieren' treu bleiben. Wie damals bei der Einführung der Studiengebühren, wird erst im Eiltempo etwas beschlossen, das zwar von allen abgelehnt wird, aber in Zukunft von allen mitgetragen werden soll", beschrieb Binder-Blumenthal die groteske Situation. "Ministerin Gehrer muss einsehen, dass ihre Vorgangsweise mit hoher Geschwindigkeit gegen die Einbahn der Bildungspolitik zu fahren, nur wenig erfolgversprechend ist", betonte der Wiener Landesschulsprecher und überlegt Protestmaßnahmen bis hin zu Schulbesetzungen für die nächsten Wochen. (Schluss)

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Martin Binder-Blumenthal

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